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Demminer genießen Maifest bei schönstem Sonnenschein

Die Bühne auf dem Maiplatz zog das Publikum an. Hier zeigten unter anderem die Tanzmäuse der IB-Kita Südmauer ihr Können.  FOTO: Jana Otto
Die Bühne auf dem Maiplatz zog das Publikum an. Hier zeigten unter anderem die Tanzmäuse der IB-Kita Südmauer ihr Können. FOTO: Jana Otto

VonJana Otto

Im Devener Holz treffen viele Besucher ein. Bereits zum 21. Mal wird hier fröhlich unter dem Maibaum gefeiert.

Demmin.Es scheint, als hätte Christiane Neumann das schöne Wetter zum 1. Mai mit der Festwiese im Devener Holz gleich mitgepachtet. Auch am Mittwoch strahlte ein blauer Himmel über den Festbesuchern, die sich auf dem Gelände tummelten. Bei selbst gebackenem Kuchen, Bratwurst oder einem kühlen Getränk feierten die Gäste vergnügt und genossen das bunte Kulturprogramm auf der Bühne.
„Wir hatten wirklich jedes Jahr tolles Wetter. Nur die Nächte sind immer noch etwas kühl“, sagt Christiane Neumann, die das Maifest zum 21. Mal organisiert hat. Dieses startete traditionell mit dem Feuer am 30. April, bei dem die Menschen in den Mai tanzen können. „Und das tun sie auch bis in die frühen Morgenstunden“, erzählt die Inhaberin des Demminer Hotels Pommernland. Während sich die Gäste dann aber gemütlich ins Bett legen, bleibt der Fest-Organisatorin dafür keine Zeit. Mehr als die Füße morgens gegen 6 Uhr kurz hochzulegen, ist nicht drin, denn spätestens um 9 Uhr ist sie wieder auf dem Platz.
Den kennt Christiane Neumann noch aus ihrer Kindheit. „Ich bin früher mit meinen Großeltern oft hier gewesen, genau wie viele andere Demminer am 1. Mai.“ An diese Tradition wollte sie 1992 anknüpfen und hob das Maifest aus der Taufe. „Wir hatten einen Wahnsinnszulauf“, erinnert sie sich. Das ist bis heute so geblieben. Im Zeitalter der digitalen Medien sei dieses kleine Volksfest eine gute Alternative, sich in die Natur zu begeben, so wie es früher selbstverständlich war. Auch wenn das für Christiane Neumann und ihr Team eine Menge Arbeit bedeutet. Nicht nur, dass der Maiplatz hergerichtet und alles herangefahren werden muss, auch alle Stromkabel und Wasserleitungen werden sorgfältig verlegt. „Der Besuch hier soll ja für alle eine Freude bleiben“, sagt sie. Doch die Mühe lohne sich. „Die Menschen nehmen dieses Fest an, da ist alle Anstrengung vergessen“, meint Christiane Neumann, die sich nach all dem Trubel aber auch auf die Ruhe des heimischen Sofas freut.

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j.otto@nordkurier.de

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