Nordkurier.de

Dünne Felder auf der Mittelstrecke

Auf der Mittelstrecke sind aufgrund kleiner Starterfelder Wettkampfklassen zusammengelegt worden. Unterscheidungsmerkmal waren dann leuchtende Leibchen.  FOTOs (2): Kirsten GEhrke
Auf der Mittelstrecke sind aufgrund kleiner Starterfelder Wettkampfklassen zusammengelegt worden. Unterscheidungsmerkmal waren dann leuchtende Leibchen. FOTOs (2): Kirsten GEhrke

VonKirsten Gehrke

Die Tickets für das Finale in der Leichtathletik der Jugendsportspiele sind vergeben. Das Gymnasium hat zwei Vierfachsieger in seinen Reihen.

Demmin.Kleiner als gewohnt fiel die Vorrunde zu den Jugendsportspielen in der Leichtathletik aus. Nicht nur, dass es in der Demminer Region weniger Schulen und damit Athleten gibt, sondern auch, weil die Starterfelder immer mehr schrumpfen. Das hat nicht unbedingt mit sinkenden Schülerzahlen zu tun, wie am Donnerstag im Stadion der Jugend Helfer durchblicken ließen. Das Interesse lasse einfach nach. So waren vor allem die Wettkämpfe auf der Mittelstrecke dünn besetzt. In der WK 10 (Jahrgang 1996) ging über die 800 Meter kein Läufer an den Start. Keine Schule hatte einen Starter gemeldet. Bei den Mädchen der WK 7 (1999) und WK 8 (1998) wurden die Läufe zusammengelegt. Selbst die Mädchen der WK 2 (2004) und WK 3 (2003) traten über 600 Meter gemeinsam auf die Bahn. Gerade bei den Grundschulen waren in den Vorjahren die Starterfelder immer besonders groß.
Angetreten waren nur die Demminer Schulen sowie die Regionalschule Loitz und die Grundschule Jarmen. Aus dem ländlichen Raum schickte keine Schule Athleten in den Medaillenkampf, weder Schönfeld noch Sarow. Unterdessen hat sich ein neues System bewährt, sagte Heike Böttcher vom Kreissportbund Mecklenburgische Seenplatte. Zum ersten Mal sind zwei Aufruf-Tische eingerichtet worden. Die Wettkämpfer pro Disziplin sammelten sich dort und wurden vom Riegenführer zu den Wettkampfstätten abgeholt. Dadurch lief der Stationswechsel zügiger. „Wir werden das bei der Endrunde beibehalten“, so Böttcher. Zudem wurden die Läufe im Sprint auf beiden Seiten des Stadions gestartet. Das Finale in der Leichtathletik findet dann am 23. Mai in Demmin statt. Dann geht es um die begehrten Medaillen. Jeweils die Besten vier jeder Disziplin aus den Bereichen Altentreptow, Demmin und Malchin treffen dann aufeinander. Die Region Demmin wird dabei so einige Eisen im Feuer haben. Denn mit Christopher Zischke (WK 6) und Anna Matthäus (Wk 8) vom Goethegymnasium treten zwei Athleten an, die am Donnerstag alle vier Einzeldisziplinen gewonnen haben. Auch Linda Spiegelberg (WK 3, Pesta) darf in allen Disziplinen um die Medaillen kämpfen. Sie holte sich drei Siege sowie einen zweiten Platz. Ebenfalls vierfach dabei ist die Gymnasiastin Chris Marie Mummert (WK 9). Auch sie stand dreimal ganz oben auf dem Treppchen, wurde nur auf der Mittelstrecke Zweite. Die Zilleschüler Alia Knabe (WK 2) und Lukas Reinke (WK 3) sind dreifach im Finale.
In der Staffel ist indes nur die Umkehrstaffel der Grundschüler ausgetragen worden. Hier setzte sich die Pestalozzischule vor dem Evangelischen Schulzentrum durch. Beide haben sich damit für die Endrunde qualifiziert. Dritter wurde Jarmen, Vierter die Zilleschule. Über 8 mal 200 Meter sind die Pestalozzischule (WK 5/6) und das Gymnasium (WK 5/6 und WK 7 bis 10) dagegen gesetzt.

Kontakt zur Autorin
k.gehrke@nordkurier.de

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×