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Einsatz fürs Gericht

Demmin/Schwerin.Bei der Demonstration gegen die Reform der Gerichtsstrukturen am Mittwoch in Schwerin fand die Demminer Delegation Gelegenheit, die für den Erhalt des Amtsgerichts gesammelten Unterschriften zu übergeben. Nach Auskunft der CDU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament, Christiane Sack, händigten Bürgermeister Michael Koch (CDU) und Stadtvertretungspräsident Eckhardt Tabbert (parteilos) die Listen dem Vorsitzenden des Rechtsausschusses, Detlef Müller (SPD), aus. Rund 1600 Bürger hatten sich dafür eingesetzt, das Amtsgericht als selbstständige Einrichtung zu erhalten. Laut Regierungsplänen soll es nur noch eine Außenstelle sein. Angeregt hatte die Arbeitsgruppe, die auch die Unterschriftenaktion ins Leben rief, Stadtvertreter Reinhardt Friedrichs. Bei ihm hatten sich immer wieder Bürger erkundigt, was aus den Unterschriften würde. Sie sollten zunächst bei einer Demonstration zur ersten Lesung des Gesetzentwurfs überreicht werden. Diese kam aber nicht zustande. Eine später geplante Übergabe bei einer Podiumsdiskussion in Neubrandenburg war dann gescheitert, weil die Justizministerin nicht kam.gwa

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