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Heimatfreunde ziehen ins Rathaus ein

Zur Einweihung der Neukalener Heimatstube hatten Karl-Friedrich Lenz (links), Helga Göbel und Wolfgang Schimmel die ersten Unterschriftenlisten gegen einen möglichen Windpark im Umfeld von Neukalen mitgebracht. [KT_CREDIT] FOTO: Torsten Bengelsdorf
Zur Einweihung der Neukalener Heimatstube hatten Karl-Friedrich Lenz (links), Helga Göbel und Wolfgang Schimmel die ersten Unterschriftenlisten gegen einen möglichen Windpark im Umfeld von Neukalen mitgebracht. [KT_CREDIT] FOTO: Torsten Bengelsdorf

Der Neukalener Verein hat jetzt eine eigene Heimatstube, die jeden Dienstagnachmittag geöffnet ist.

Neukalen.Das Rathaus der Peenestadt wandelt sich immer mehr zu einem Vereins-Treffpunkt. Nach den Bibliotheksfreunden und den Karnevalsnarren haben seit Dienstagnachmittag nun auch die Heimatfreunde hier ihr Domizil. „Wir haben uns schon lange eine Heimatstube gewünscht. Dieser Treffpunkt ist für uns ganz wichtig“, erklärte der Vorsitzende des Heimatvereins, Wolfgang Schimmel, zur Einweihung des Zimmers gleich neben dem Eingang. Alle 112 Mitglieder des Vereins werden hier zwar nicht hineinpassen, doch für Gesprächsrunden, Spielenachmittage oder auch zum Zusammenstellen der Jahreshefte des Heimatvereins sei der kleine Raum ganz gut geeignet, meinte Schimmel. Erst einmal jeden Dienstag ab 15 Uhr wollen sich die Heimatfreunde hier zusammenfinden, vielleicht den Raum aber auch einmal jeden Tag öffnen.
Der Vorsitzende bedankte sich vor allem bei den Stadtvertretern und bei Bürgermeister Willi Voß (CDU). Immerhin kann der Verein das Zimmer fast kostenlos nutzen, nur zehn Prozent der anfallenden Betriebskosten müssen die Heimatfreunde begleichen.
Bei seiner ersten Zusammenkunft in der Heimatstube präsentierte der Verein aber auch gleich die ersten Unterschriftenlisten gegen einen möglichen Windpark im Umfeld von Neukalen. Schon nach wenigen Tagen seien mehr als 100 Unterschriften zusammengekommen, berichtete Wolfgang Schimmel. Die Aktion läuft weiter.tb

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