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Jobcenter schwenken auf Gemeinschaftskurs ein

VonGeorg Wagner

Nach einer Fusion der Einrichtungen im Landkreis ist noch vieles unklar.
Sicher ist aber: Kündigungen wird es nicht geben.

Neubrandenburg.Die Jobcenter-Landschaft im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird sich ändern, doch die „Kunden“ sollen davon möglichst nichts merken. „An den Standorten, an denen wir im Moment präsent sind, werden wir auch weiterhin unserPersonal vorhalten. Das istsicher“, erklärte der Sprecher der Arbeitsagentur Neubrandenburg, Ronny Steeger. Doch während damit klar ist, dass die Einrichtungen in Neubrandenburg, Neustrelitz, Demmin oder Warenbestehen bleiben, soll sich organisatorisch einiges ändern. Derzeit geht die Agentur davon aus, dass zum 1. Januar 2014 aus den vier Jobcentern im Kreis zweiwerden und diese ein Jahr später zu nur einergroßen Einrichtung zusammengelegt werden.
Hintergrund dafür ist die Umwandlung des bisher nur vom Landkreis getragenen Jobcenters Mecklenburg-Strelitz in eine gemeinsame Einrichtung von Arbeitsagentur und Kreis, wie es auch bei den anderen der Fall ist. Dafür hatte der Kreistag mehrheitlich gestimmt.
Doch der Beschluss ist das eine, die Umsetzung das andere. Nach Auskunft von Ronny Steeger hat bereits eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Kreis und Agentur getagt, um Wege zur Umwandlung der Neustrelitzer Einrichtung und zur künftigen Zusammenlegung auszuloten. Ergebnisse konnte er zwar noch nicht nennen, zumindest in personeller Hinsicht aber wird es keinen Abbau geben. Die Arbeitsagentur habe sich bereit erklärt, alle Mitarbeiter aus Neustrelitz zu übernehmen und laufende Projekte fortzuführen, heißt es.

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g.wagner@nordkurier

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