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Kaffeetanz-Tradition lebt erneut auf

Das Demminer Blasorchester ist für die Hansestadt eine feste Größe. Ob Kunstnacht oder Peenefest, die Musiker sind gerne dabei. [KT_CREDIT] FOTO: Lonschinski
Das Demminer Blasorchester ist für die Hansestadt eine feste Größe. Ob Kunstnacht oder Peenefest, die Musiker sind gerne dabei. [KT_CREDIT] FOTO: Lonschinski

VonJana Otto

Nach einigen Jahren Pause wird das Demminer Blasorchester auch zum Peenefest wieder aufspielen. Die Musiker möchten künftig noch enger mit der Stadt zusammenarbeiten.

Demmin.Wenn es um die kulturellen Höhepunkte zum Peenefest geht, wird man künftig ganz fest mit dem Demminer Blasorchester rechnen dürfen. Nach einigen Jahren Pause möchten die Musiker nun erstmals in diesem Jahr wieder aktiv zum Gelingen des Festes beitragen. „Wir werden auf der kleinen Bühne am Schiffsanleger ein Konzert geben“, informiert Silvana Klage, Vorsitzende des Blasorchesters. Für die Ensemble-Mitglieder ist das ein erster, ganz bewusster Schritt zu einer intensiveren Zusammenarbeit mit der Hansestadt. Zwar ist das Orchester beispielsweise zur Kunstnacht oder auch zum Maifest eine feste Größe in den Programmen, doch die Möglichkeiten sind damit längst nicht erschöpft, finden die Musiker. „Wir können uns gut vorstellen, die Stadt zum Beispiel auch in der Zusammenarbeit mit den Partnerstädten mehr zu unterstützen, wie es andere Orchester ja auch sehr erfolgreich tun“, sagt Silvana Klage. Darüber hinaus möchten die Musiker auch in die Hansestadt selbst etwas mehr Schwung bringen und den Bürgern interessante Angebote unterbreiten. Und bei so manch einem könnten Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach werden. Ähnlich wie zu den Tanztees plant das Orchester regelmäßig in die Friesenhalle einzuladen, damit interessierte Frauen und Männer bei Kaffee oder Tee das Tanzbein schwingen können. „Wir glauben, dass das Interesse dafür vorhanden ist und die Leute sich davon angesprochen fühlen“, meint Silvana Klage und ergänzt, dass es bereits Gespräche mit Demmins Bürgermeister Michael Koch (CDU) gab, der diese Ideen wohlwollend aufgenommen habe.
Mehr in der Öffentlichkeit präsent zu sein, bedeutet für die Musiker auch ein Mehr an Arbeit. Doch das, versichert die Vereinsvorsitzende, nähmen alle gerne auf sich. Zumal beim Orchester auch ein Fünkchen Hoffnung mitschwingt, dass sich ihre Reihen etwas auffüllen. „Ich kenne sehr viele von früher und weiß, dass sie ihre Instrumente noch im Schrank haben. Vielleicht kommt ja der eine oder andere zu uns und findet zum Spaß am gemeinsamen Musizieren zurück“, sagt Silvana Klage und lädt gleich zur nächsten Probe ein: Diese findet am 24. Mai ab 19 Uhr in der Zilleschule statt. „Wer Lust hat, kann einfach mal vorbeischauen.“

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j.otto@nordkurier.de

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