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Kreis erhofft weniger Unterkunftskosten

Seenplatte.Die Kreisverwaltung der Mecklenburgischen Seenplatte rechnet damit, in diesem Jahr rund 1,4 Millionen Euro weniger an Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger aufwenden zu müssen als im vergangenen Jahr. Das sagte Sozialamtsleiterin Dr. Christiane David dem Nordkurier.
„Das soll unter anderem über eine Eingliederung der Leistungsberechtigten ins Arbeitsleben gelingen, die die Hilfebedürftigkeit beenden würde“, erklärte die Amtsleiterin.Die seit Jahresbeginn geltende Richtlinie des Landkreises zu den angemessenen Kosten der Unterkunft (der Nordkurier berichtete) hat offenbar mancher Vermieter bereits ausgenutzt. Leider habe es vereinzelte Fälle gegeben, in denen Vermieter die Grundmiete sofort erhöhten, ohne eine Veränderung der „Mietsache“ vorzunehmen, ließ Dr. Christiane David wissen. Allerdings rechnet man bei der Kreisverwaltung offenbar nicht damit, dass es gleich zu einer Explosion der KdU-Ausgaben kommen wird.gwa

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