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„Made in Dargun“ voll im Trend

Ein erster Erfahrungsaustausch zu den lokalen Produkten zwischen Heike Niemann (links) und Stefanie Hartwig vom Klosterladen Dargun.[KT_CREDIT] Foto: Gerald Gräfe
Ein erster Erfahrungsaustausch zu den lokalen Produkten zwischen Heike Niemann (links) und Stefanie Hartwig vom Klosterladen Dargun.[KT_CREDIT] Foto: Gerald Gräfe

Von unserem Mitarbeiter
Gerald Gräfe

Lokales kommt bei den Urlaubern sehr gut an. Deshalb möchte die Stadtinformation der Klosterstadt 2013 mehr hiesige Erzeugnisse anbieten.

Dargun.Ob Urlauber oder Tagesausflügler: Sie alle fragen mehr und mehr nach Regionalem. Das bekommt auch die Stadtinformation zu spüren, wie Leiterin Heike Niemann mitteilt. Zum einen suchen die Gäste Darguns nicht alltägliche Mitbringsel für ihre Angehörigen daheim beziehungsweise nach Erinnerungen an den Aufenthalt in Dargun. Und zum anderen fragen die Touristen in den Ferienhäusern und -wohnungen, die sich dort selbst versorgen, verstärkt nach einheimischen Lebens- und Genussmitteln.
Ergo, so die Touristikfachfrau Niemann, wolle man den Gästen Darguns in der bevorstehenden Saison vorerst in Form einer Präsentation in der Stadtinformation die einheimischen Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln vorstellen. Dabei gesteht die Frau auch ein, selbst erst wieder auf manches der Marke „Made in der Region Dargun“ aufmerksam geworden zu sein. Klar, Bier und Käse vom Klostersee sind allseits bekannt. Doch da gibt es noch die Erzeugnisse der Fisch Gültzow GmbH, die Bäckereien Sparre und Zingelmann, die noch handwerklich ihre Brote auf Sauerteig-Basis backen. In Stubbendorf und in Schwarzenhof gibt es Öko-Fleisch, Hausgeschlachtetes beim Darguner Klaus Kopperschmidt. Naturkosmetik, Trüffel, von Hand angesetzte Liköre, Hausmacherwurst ... – die Palette von regionalen Erzeugnissen ist lang, doch selbst bei vielen Dargunern oftmals noch nicht bekannt. So hat es Heike Niemann erfahren.Die junge Frau ist denn auch froh, dass im alten Brauhaus jüngst der „Darguner Klostervogt“ seinen Klosterladen eröffnet hat. Dieser Laden sei nicht nur eine Bereicherung für die gesamte Kloster- und Schlossanlage. Hier könne der Gast Darguns auch einen Teil der regionalen Erzeugnisse sogleich kosten und erwerben, freut sich Heike Niemann. Stefanie Hartwig vom Klosterladen ist offen für weitere regionale Erzeuger, die sich im historischen Gemäuer mit ihren Produkten präsentieren möchten. Denn der „Klostervogt“ möchte seine Produktpalette noch ausweiten.

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