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Neubau auf Prüfstand

Etliche Mängel weist das Feuerwehrhaus in Pentz auf, deshalb muss die Gemeinde investieren.  FOTO:Jana Otto
Etliche Mängel weist das Feuerwehrhaus in Pentz auf, deshalb muss die Gemeinde investieren. FOTO:Jana Otto

VonJana Otto

Die Gemeindevertreter Borrentins haben den Haushalt beschlossen. Große Sorgen bereitet ihnen das Feuerwehrgebäude in Pentz.
Borrentin.Mit so vielen Punkten im Protokoll der Feuerwehrunfallkasse haben die Gemeindevertreter Borrentins offenbar nicht gerechnet. Denn eigentlich sah der Haushaltsansatz für das Jahr 2013 gut 7500 Euro für neue Tore in der Pentzer Feuerwehr vor, daneben waren 2000 Euro für die Unterhaltung eingeplant. „Doch damit werden wir nicht hinkommen“, sagte Bürgermeister Eckhard Wach auf der Sitzung am Donnerstagabend. Zwar seien es nur kleinere Mängel, die es zu beheben gelte, doch alle zusammen würden die Einsatzfähigkeit der Wehr gefährden. Deshalb muss gehandelt werden. Und so bat Eckhard Wach Kämmerer Gerhard Wiese darum, die geplanten 7500 Euro um das Doppelte zu erhöhen.
Leicht ist den Abgeordneten diese Entscheidung nicht gefallen. Einerseits schrumpft die Rücklage der Gemeinde von Jahr zu Jahr mehr, andererseits sind die dringend notwendigen Investitionen in das Feuerwehrhäuschen in Pentz nichts für die Ewigkeit. „Das Gebäude ist baulich den erforderlichen Standards nicht mehr anzupassen“, resümierte Wach. Auf lange Sicht gesehen müsse deshalb ein Neubau in Erwägung gezogen werden.
Dass die Gemeindevertreter das Geld in den Haushalt einstellen, stand außer Frage, auch wenn einige Bauchgrummeln hatten. Denn die finanzielle Situation der großen Gemeinde Borrentin ist insgesamt gesehen nicht rosig. „Was rein muss, ist drin und es dreht sich hoffentlich so wie geplant“, schätzte Gerhard Wiese ein. Neben den Pflichtaufgaben möchte die Gemeinde zudem einiges investieren. Große Positionen im Etat nimmt der Bau der Straßenbeleuchtung in Pentz ein und auch der Rückbau eines Wohnhauses in Schwichtenberg, für den es allerdings Fördermittel gibt. Kleinere Positionen sind daneben die Anschaffung von Möbeln für das Gnevezower Gemeindehaus und auch die Ausstattung des Gutshauses Pentz soll verbessert werden. Außerdem soll hier ein kleiner Anbau weggerissen werden. Insgesamt belaufen sich diese geplanten Investitionen auf rund 122000 Euro.

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j.otto@nordkurier.de

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