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Neuer Gemeindepädagoge stellt sich vor

Levin.Mit Wohlgefallen blickt Pastor Klaus Hasenpusch auf das Pfarrhaus von Levin. Ein neuer Kirchgemeindepädagoge zieht dort ein: ein Mann, verheiratet, mit Ehefrau und drei Kindern. Eine quirlige Schar, die dem Geistlichen behagt. Denn ganz im Sinne des Reformators Martin Luther wird im Pfarrhaus nun wieder ein Familienleben vorgelebt.
Jener, der fortan im barocken Fachwerkbau gegenüber der Johanniskirche von Levin wohnt, heißt Timo Haunschild. Der gebürtige Hesse stellte sich am Sonnabend den Christen des Pfarrsprengels vor. Wohlwollende Worte erntete er für seine Predigt. Einstimmig fiel nach der Andacht in der sehr gut besuchten Dorfkirche das Votum der Kirchgemeindeältesten aus. Haunschild tritt zum 1. August sein Amt in Levin an. Zuvor erfolgt im Juli der Umzug mit seiner Familie. Zu dieser gehören neben Ehefrau Berit die Kinder Lukas (9), Anne (7) und Marit (3). Das Trio stromerte sogleich durch den Pfarrgarten und -park. Mutter Berit entdeckte dabei für sich zur Freude den Radweg nach Dargun, wo Schule und Kindergarten bereit stehen. Und die Großeltern, die in Rostock leben, sind auch glücklich, dass ihre Enkel ihnen nun „dichter auf die Pelle rücken“.
Ein „spannender Schritt“ ist es für ihn, nach Levin zu kommen, verkündete Timo Haunschild derweil von der Kanzel. Der gelernte Chemielaborant fand mit zwölf Jahren zum Glauben, erlebte zehn Jahre darauf „meine Bekehrung, meine Buße“.
Seitdem war er als Gemeindepädagoge beziehungsweise Diakon im Raum Stuttgart und zuletzt im holsteinischen Glückstadt tätig. „Er fühlt sich zu uns hierher gesandt“, habe Haunschild ihm geschrieben, teilte Pastor Hasenpusch mit. Worte, die ihn von der rechten Wahl überzeugt haben ...

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