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Radwege-Bau im Kreis besonders teuer

Axel Müller  FOTO: Georg Wagner
Axel Müller FOTO: Georg Wagner

VonGeorg Wagner

Gut Ding will Weile haben: Rund eine Stunde lang diskutierte der Ausschuss den Teiletat des kreislichen Wirtschaftsamtes.

Rosenow/WAren.Als der Leiter des Wirtschaftsförderungsamtes, Axel Müller, in der Sitzung des Kreis-Wirtschaftsausschusses die Präsentation seines Teilhaushaltes beendet hatte, gab es für ihn Lob. „So stelle ich mir das vor“, beurteilte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Helge Kramer die Art und Weise, wie Müller durchs Zahlenwerk gegangen war. Blatt für Blatt erläuterte dieser die Ansätze.
Rund eine Stunde lang dauerte das Prozedere im Tagungsraum der OVVD in Rosenow. Wobei Müller entgegenkam, dass sein Teiletat nur freiwillige Aufgaben enthält und wesentlich dünner ausfällt als etwa der mit gesetzlichen Vorgaben und Millionenbeträgen gespickte Sozialhaushalt. Im Bereich Wirtschaft, Tourismus und Kultur hingegen fallen die Zahlen oft nur vierstellig aus. Einige Schwerpunkte aber schlagen doch stärker zu Buche – so etwa die geplanten Investitionen für Radwege, bei denen sich die Eigenanteile des Kreises auf 769000 Euro summieren. Sie betreffen vor allem Neubrandenburg und den früheren Müritzkreis. Insgesamt, so Müller, sei das etwas „müritzlastig“. Das rühre aus der Vergangenheit her, weil man hier mit dem Vorlauf so weit gekommen sei, dass die Förderanträge gestellt werden konnten. „Das wird sich in den nächsten Jahren ändern“, sagte er. Mit dem Entwurf zeigte sich der Ausschuss zufrieden.

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g.wagner@nordkurier.de

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