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Übung macht bei jungen Sanitätern den Meister

Neubrandenburg.Es bedarf eigentlich weniger Handgriffe und einer guten Portion Zivilcourage, um in gesundheitliche Not Geratene zu versorgen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Wie man das macht, zeigten Peter Mager, Karin Lammert und Fabian Ludewig vom DRK den Siebentklässlern der Regionalschule Ost. Projektunterricht einmal ganz anders war das für die Schüler. Hat jemand das Bewusstsein verloren oder trat gar Herzstillstand ein, sind zudem Herzdruckmassage und Beatmung unerlässlich. Dadurch nämlich werde der Kreislauf aktiviert, erklärten die DRK-Mitarbeiter. Erste Hilfe ist den Kindern an der Oststadtschule indes durchaus ein Begriff. Etliche gehören nämlich den Schulsanitätern an. Doch gerate man in eine Situation, in der wirklich Hand anzulegen ist, um jemanden zu retten, „dann ist das etwas ganz anderes“, meinte eine Schülerin. Wie so oft mache Übung den Meister. Die Dummys hatten deshalb einiges auszuhalten. Immer wieder aber zeigten sich einige Jungs und Mädels gut im Bilde, was Erstrettungsmaßnahmen angeht. Tobias zum Beispiel ist Mitglied der Jugendfeuerwehr und Dennis hat sich als Diabetiker mit Erste-Hilfe-Maßnahmen beschäftigt. Fünftklässler Tim wusste ebenfalls Bescheid. Er zählt zu den Schulsanitätern seiner Schule. Die können durchaus auf Praxiserfahrung bei Schul- und Sportfesten verweisen. Tut sich jemand weh, versorgen ihn die jungen Sanitäter.khe

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