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Vereine mit im Fest-Boot

Von unserem RedaktionsmitgliedIris Diessner

Neukalen geht in puncto Feiern neue Wege. Künftig wird es ein gemeinsames Stadt- und Vereinsfest in der Peenestadt geben.

Neukalen.„Unser Sozialausschuss tagt zurzeit in Permanenz“, berichtet Neukalens Bürgermeister Willi Voß. Gilt es doch in diesem Jahr, ein ganz neues Stadtfest auf die Beine zu stellen.
„Auch um Neukalen macht der demografische Wandel keinen Bogen“, erklärt der Bürgermeister. Manch einer der insgesamt 18 Vereine der Stadt sei nicht mehr in der Lage, ein eigenes Fest zu organisieren. Da habe man sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, ein gemeinsames Stadt- und Vereinsfest zu feiern. Das wird am 22. Juni so wie früher im Gartsbruch stattfinden. „Am Anfang hat es uns ja ein bisschen leid getan, den Hafen zu verlassen, aber das Feiern dort war ja zunehmend auch mit Einschränkungen verbunden“, weiß Willi Voß zu berichten. Die Resonanz in den Vereinen sei jedenfalls sehr positiv gewesen. Auf dem Neujahrsempfang der CDU sei Geld für die Herrichtung einer Tanzfläche gesammelt worden und der Pflanzenbau Wagun habe dafür ebenfalls Unterstützung angeboten.
Begonnen wird das Fest bereits am Abend des 21. Juni mit dem Kommerzabend der Schützenzunft an ihrem Schützenhaus. Das Schützenfest ist dann Bestandteil des Stadtfestes und findet ebenfalls am Sportplatz Gartsbruch statt. Die TuS Neukalen organisiert ein Fußball-Turnier. Außerdem werde sie für die Getränke sorgen. Ein Höhepunkt des Festes werde sicher die öffentliche Würdigung des Ehrenamtes sein. Ein Kinderprogramm sei geplant, eine Blaskapelle spielt und im Festzelt bittet die Gruppe „Test“ zum Tanz, informiert der Bürgermeister. Er weiß auch, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sich um Gegrilltes kümmern wollen. Ein Extra-Programm des Carnevalvereins werde es nicht geben, aber die Mitglieder werden auf jeden Fall aktiv mitwirken, verspricht NCC-Präsident Wilfried Kaiser.
„Aber das ist noch längst nicht alles“, sagt Willi Voß. Die Vereine seien aufgerufen zu überlegen, wie sie sich in das Fest einbringen können. „Ideen sind gefragt“, meint er. Und die nehme der Sozialausschuss gern entgegen. Nun wollen alle hoffen, dass bis zum Fest die Baustelle verschwunden ist. Die letzte Bauberatung stimme ihn da optimistisch, sagt Willi Voß.

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i.diessner@nordkurier.de

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