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Was kann sich Neukalen noch leisten?

Neukalen.Die Stunde der Wahrheit dürfte der Peene-stadt am kommenden Dienstag schlagen. Um endlich einmal einen Haushaltsplan für dieses Jahr auf den Weg zu bringen, treffen sich die Stadtvertreter zu einer Sondersitzung. Schon jetzt ist klar: So manche Wunsch-Investition wird die kleinste Stadt in der Mecklenburgischen Schweiz wohl erst einmal auf die lange Bank schieben müssen. Zwar tagen Ausschüsse in Neukalen unter Ausschluss der Öffentlichkeit, dennoch ist bereits durchgesickert, dass für den Baustart des geplanten Mehrgenerationenhauses am Rande des Sportplatzes wohl kaum Geld übrig sein wird. Und auch der für dieses Jahr angekündigte Aufbau eines Wertstoffhofes im Gewerbegebiet lässt möglicherweise noch länger auf sich warten – weil auch dafür einfach das Geld fehlt.
Zuletzt war in Neukalen von einem Defizit von etwa 200 000 Euro im Haushalt die Rede. Ob es gelingt, bis zum kommenden Dienstag diese Lücke noch zu schließen, ist wohl noch offen.
Festhalten wollen die Stadtvertreter wohl aber an der angedachten Teilsanierung der Warsower Dorfstraße. „Hier müssen wir was tun“, steht für Bürgermeister Willi Voß (CDU) fest.tb

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