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Wie eine Stadt in Miniatur entsteht

Die Kunstnacht-Besucher dürfen gespannt sein auf die Bilder der Demminer Gymnasiasten. [KT_CREDIT] FOTO: Jenny Kroll
Die Kunstnacht-Besucher dürfen gespannt sein auf die Bilder der Demminer Gymnasiasten. [KT_CREDIT] FOTO: Jenny Kroll

VonJenny Kroll

Die Abiturienten stehen im Prüfungsstress, da ist die Demminer Kunstnacht eine willkommene Abwechslung. Mit ihrer Ausstellung „Metropolis“ wollen sie die Besucher verzaubern.

Demmin.Wenn die Kunstnacht am Sonnabend ihre Pforten in Demmin zum neunten Mal öffnet, dann gestalten auch Schüler des
Goethegymnasiums das Programm wieder mit. Erneut präsentierten sie sich von ihrer künstlerischen Seite. Sie schmücken die Innenräume der Volksbank mit Gemälden der 12. Klassen.
Unter dem Motto „Metropolis – Friede dem Lande und der Stadt“ laden die angehenden Abiturienten mitten in der Prüfungszeit zum Bestaunen ihrer Bilder ein. Neben Leinwänden zeigen sie auch andere kreative Darbietungen wie bemalte Plastiken aus Ton und diverse Modelle. Insgesamt soll eine Miniaturversion einer Stadt entstehen, die man sozusagen als Tourist erkunden kann.
Als Inspiration für die Schüler diente Anne Clarks melodramatischer Synthesizer-Song „Sleeper in the Metropolis“. Dieser und ähnliche zum Thema passende Lieder laufen am Sonnabendabend als handgemachte musikalische Untermalung im Hintergrund, nachdem die Besucher von den 18-jährigen Schülerinnen Anne-Sophie Rocher und Anne Hein mit einer einstimmenden Rede empfangen werden. Die Zwölftklässler begrüßen Interessenten und sagen einige beschreibende Worte zu den Arbeiten.
Anne-Sophie Rocher hat sich bereits in den vergangenen Jahren mehrfach an der Demminer Kunstnacht beteiligt. Dass sie diesmal direkt in der Prüfungszeit zum
Abitur liegt, sieht sie als willkommene Abwechslung vom Lernstress an. „Ich bin gern dabei und werde mir natürlich auch andere Programmpunkte anschauen.“ Denn davon sind auch in diesem Jahr, zur neunten Kunstnacht, genügend geboten. Von Musik, über Malerei, bis hin zu Mode und Poesie. Auch Märchen und Orientalisches sind zu erleben. Die Schüler des Goethegymnasiums tragen einen wesentlichen Teil zur Gestaltung bei, auch in Sparkasse und Speicher führen sie kreative Ideen vor.
Indessen empfindet Kunstlehrerin Jana Balje, die die Schüler bei der Auseinandersetzung mit ihren Werken begleitet hat, die Demminer Volksbank mit ihren offenen hellen Räumen als äußerst geeignete Einrichtung. So meint sie: „Eine Metropole ist ein Ort der Begegnung. Genauso wie die Volksbank ein solcher ist.“
Die Leinwände stehen auch nach der Kunstnacht noch für einige Wochen zur Besichtigung bereit. Die Schüler freuen sich auf die Besucher.

Kontakt zur Autorin
red-demmin@nordkurier.de

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