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Zwei willkommene „Trost-Pflaster“

Bei der Spendenübergabe: Wilfried und Bärbel Kaiser, Willi Voß, Judith Kluwe und Alfred Kommer von der Raiffeisenbank sowie Thomas Schubert und Stephan Hempel von der TuS (v.l.n.r.). [KT_CREDIT] FOTO: ISD
Bei der Spendenübergabe: Wilfried und Bärbel Kaiser, Willi Voß, Judith Kluwe und Alfred Kommer von der Raiffeisenbank sowie Thomas Schubert und Stephan Hempel von der TuS (v.l.n.r.). [KT_CREDIT] FOTO: ISD

Von unserem RedaktionsmitgliedIris Diessner

Mit Spenden für zwei Vereine der Stadt verabschiedet sich die Raiffeisenbank aus Neukalen. Nicht ganz, wie ihr Vorstand versichert.

Neukalen.Geschenke sind eine tolle Sache und Vereine freuen sich darüber genauso wie Privatpersonen. In diesem Fall haben sie auch noch eine Trost-Funktion.
Die Raiffeisenbank wird ab 1. Mai nur noch als Selbstbedienungsfiliale in Neukalen präsent sein (der Nordkurier berichtete). Das sei aber nicht der Grund für die Spenden an den Karnevalsverein NCC und an die TuS gewesen, versichert Bankvorstand Alfred Kommer. Die Bank vergebe jedes Jahr 25000 Euro vom Gewinnsparen an gemeinnützige Vereine. Von der guten Arbeit des NCC und des Neukalener Sportvereins habe man sich überzeugen können, und deshalb werden sie in diesem Jahr mit jeweils 750 Euro von der Raiffeisenbank unterstützt.
Die Vertreter der beiden Vereine können auch schon berichten, wofür das Geld ausgegeben werden soll. „Vom Landesverband ist uns die Teilnahme an einer Tanztrainer-Schulung angeboten worden“, erklärt Bärbel Kaiser vom NCC. Das könne man nun nutzen. Thomas Schubert, der Kassenwart beim TuS Neukalen, weiß, dass das Geld für neue Fitnessgeräte genutzt werden soll. „Der Fitness-Raum in unserem neuen Freizeit-Zentrum wird sehr gut angenommen, nicht nur von unseren Sportlern“, sagt er. Da sei jede Ergänzung sehr willkommen. Auch Bürgermeister Willi Voß freut sich, dass das Studio solchen Zulauf erhält. Das hänge sicher mit den moderaten Preisen zusammen. „Nun können auch Leute mit wenig Geld dort Sport treiben“, sagt er. Alfred Kommer meint abschließend, dass man sich ja schließlich nicht ganz aus Neukalen verabschiedet habe. „Die Stadt bleibt ein Teil unseres Geschäftsgebietes und auch bei der Vereinsförderung werden wir sie nicht aus den Augen verlieren.“

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i.diessner@nordkurier.de

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