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von Redaktion
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Die im vergangenen Jahr aufgedeckten Autoschiebereien in einer Tochterfirma des Greifswalder Uni-Klinikums beschäftigen noch immer die Stralsunder Staatsanwaltschaft. Dies erklärte Behördensprecher Ralf Lechte. „Die Angelegenheit ist strafrechtlich nicht ganz einfach“, meinte er. Über eine Tochterfirma kaufte das Greifswalder Klinikum im Zeitraum von 2009 bis 2010 29 Nobelkarossen der Marken BMW und Audi mit Behördenrabatt bis zu 28 Prozent ein. 13 Autos wurden an Unternehmer und Politiker weiter verleast. Seit Mitte vergangenen Jahres ermittelt die Stralsunder Staatsanwaltschaft wegen Betrugs in 16 Fällen.Von einer Einstellung des Verfahrens könne jedoch keine Rede sein, erklärte Ralf Lechte. Gegenwärtig seien die mit dem Fall betrauten Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft damit beschäftigt, Akten zu sichten. Behördensprecher Lechte geht davon aus, dass die Ermittlungen noch mindestens sechs Monate andauern, ehe ein Ergebnis zu erwarten sei.
Von der Leitung des Greifswalder Klinikums gab es bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe keine Aussage.(jfk)
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