
| Christentum |
von Redaktion
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Von unserem Redaktionsmitglied
Andreas Zecher
Die Geldsorgen der
Pommerschen Kirche
werden ein wenig kleiner.
Betrug bisher der Anteil der Kirchensteuern an den Einnahmen der Pommerschen Evangelischen Kirche nur
rund 40Prozent, so wird innerhalb der Nordkirche
die Kirchensteuer gut 90 Prozent der Einnahmen ausmachen. Davon geht man unter den evangelischen Christen im Nordosten aus.
Vorpommern.Berücksichtigung dabei findet, dass sich die Mehrzahl der Gotteshäuser der Nordkirche im Osten befindet. Und so war es nicht nur Bischof Hans-Jürgen Abromeit, der vor einer Woche zufrieden von der Synode aus Rostock nach Hause gefahren ist. Die Entwicklung der Nordkirche sieht vor, dass es bis 2018 einen pommerschen und einen mecklenburgischen Sprengel-Bischof geben wird. Danach, so die beschlossene Kirchenordnung, verschiebt sich zumindest der administrative und geistliche Schwerpunkt in Richtung Osten. Bischofssitz der beiden Kirchenkreise wird dann Greifswald sein, der dortige
Dom St. Nikolai dessen Predigtstelle.
Weitere Veränderungen be-
treffen die organisatorische Struktur. Statt der bisherigen vier Kirchenkreise Demmin, Greifswald, Pasewalk und Stralsund wird es künftig drei Propsteien geben: Demmin, Pasewalk und Stral-
sund. Die Stellen der Pröpste
oder Pröpstinnen sind derzeit ausgeschrieben.
Die Probstei Pasewalk umfasst weite Teile des südvorpommerschen Bereiches. Neben Pasewalk auch Gartz-Penkun, Uecker-
münde, Anklam und Usedom.
Sie hat 33151 Gemeindeglie-
der und 31,8 Pfarrstellen. Der Pommersche Kirchenkreis hat 189 Gemeinden, zehn davon im Brandenburgischen, sowie 91,8Pfarrstellen. Dabei wird es auf absehbare Zeit auch bleiben, heißt es aus dem Greifswalder Konsistorium. Personaleinsparungen werde es jedoch bei den Verwaltungsstellen geben.
Dem Kirchenkreis stehen künftig Haushaltmittel in Höhe von rund 13,2 Millionen Euro zur
Verfügung. Das sind gut zwei Millionen Euro mehr als das, was
bisher die Pommersche Evan-
gelische Kirche als Einnahmen
zur Verfügung hatte, heißt es. Künftig werden vier Millionen Euro für den Pfarrdienst verwendet. 5,3 Millionen Euro fließen den Kirchengemeinden für die wei-
tere Gemeindearbeit zu. Rund
2,2 Millionen Euro werden für
Gemeinschaftsaufgaben und
-projekte von Kirchenkreis und
Kirchengemeinden ausgegeben.
Etwa 1,7 Millionen Euro beträgt der Anteil für die Dienste und
Werke sowie Leitung und Ver-
waltung im Kirchenkreis, so
der Haushaltsplan des Kirchenkreises.
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