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von Redaktion
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An der Prüfung der Firmenbücher sei „eine Handvoll potenzieller Investoren“ interessiert, teilte Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg mit. Die möglichen Käufer kommen laut Wienberg aus dem In- und Ausland. Bis spätestens Ende Januar sollen sie ihre Angebote vorlegen.
Da Solon über ein professionelles und funktionierendes Vertriebsnetz verfüge, sehe er durchaus Chancen, einen starken Partner für das Unternehmen zu finden, teilte der Insolvenzverwalter weiter mit. Das mit 400 Millionen Euro verschuldete Unternehmen hatte im Dezember Insolvenz anmelden müssen.
Betroffen von der Pleite war auch die Solon Nord, einer der größten vorpommerschen Arbeitgeber. Am Standort in Greifswald wurde die Produktion eingestellt. Dem Greifswalder Elektronik-Dienstleister „ml&s“ brachen daraufhin Umsätze weg. Etwa zehn Prozent des Jahresumsatzes hätten die Aufträge von Solon laut Geschäftsführung ausgemacht. In welcher Form „ml&s“ vom Verkauf des Solarzellenherstellers profitieren könnte, ist noch unklar. Der Elektronikdienstleister war gestern nicht zu erreichen.
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