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von Redaktion
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Bei uns in Vorpommern läuft das ja so: Wenn einer mit 30 Jahren noch nicht verheiratet ist, dann muss er unter dem Gejohle seiner Freunde und der Familie die Rathaustreppe fegen. Man(n) macht also alles sauber, und dann heiratet man irgendwann oder auch nicht und gut ist!
In der RTL-Welt läuft das anders. Da werden schwer vermittelbare Junggesellen, die noch schwerer von sich eingenommen sind, auf einen anderen Kontinent verklappt, um sich dort auf einer Art Resterampe der deutschen Damenwelt umzuschauen. Die Damen sind durch eine teuflische Hypnose, Geldzahlungen oder kollektive Geschmacksverirrung wie durch ein Wunder alle gleichzeitig wahnsinnig scharf auf diesen Typen und himmeln ihn wie blöde an.
Nicht weiter schlimm, man kann am Mittwoch um 21.15 Uhr ja auch etwas anderes machen, als sich diese durch ständige Schampus-Infusionen dauerbeschickerte Bagger-Brigade ins Wohnzimmer zu holen. Aber eines ist dann doch wirklich und wahrhaftig schlimm: Eine von uns ist auch dabei! Eine junge Frau, die eigentlich ganz nett und normal aussieht und in Greifswald Lehramt studiert. Mary also, die dereinst unseren Kinder womöglich auch Werte vermitteln soll, will ebenfalls ran an den „Bachelor. Morgen wieder.
Aus allen deutschen Landen kommen die Frauen, die sich diesem Paul an den Hals werfen. Der ist, mehr muss man nicht wissen, ein heimlicher Dicker, der ständig den Bauch einzieht, dem man aber ansieht: Gib ihm noch drei Jahre, dann ist Einziehen keine Lösung mehr. Für den Schreiber dieser Zeilen ist er deshalb auch nur der Speckchelor. Was also will Mary von ihm? Viel mehr als, sorry, leicht pommeranzig durch die Sendung zu stolpern, tat sie bisher ja nicht. Wahrscheinlich wird sie deshalb auch nicht mehr lange in Pauls südafrikanischem Hühnerstall zu finden sein. Aber ob sie mit dem Vorleben dann einen von unseren Junggesellen abbekommt, ist sehr fraglich.
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