November 7, 2011
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Krankenhäuser/Kliniken von Redaktion

Neue Ärzte für die Anklamer Kinder

Greifswald/Anklam.Die kleinen Patienten und ihre Eltern werden ihn im Anklamer Krankenhaus vermissen: Dr. Sven Armbrust, der von der Greifswalder Uni-Kinderklinik kommend hier regelmäßig Sprechstunden abhält, wechselt mit Beginn des neuen Jahres nach Neubrandenburg. Der Leitende Oberarzt aus der Abteilung für Neugeborene und Kinder-Intensivmedizin wird dort als Chefarzt arbeiten. Einen Ausfall in der medizinischen Versorgung der Anklamer Kinder durch Ärzte aus dem Greifswalder Uni-Klinikum werde es aber nicht geben, sagt Klinik-Direktor Professor Marek Zygmunt. Einerseits werde in der Anklamer Kinderabteilung weiterhin der Greifswalder Privatdozent Dr. Günter Seidlitz als Chefarzt arbeiten. Andererseits gebe es an der Uni-Kinderklinik personellen Zuwachs, von dem auch die kleinen Patienten in der Peenestadt ihr Gutes haben werden. Zygmunt freut sich auf Dr. Matthias Heckmann, der die Nachfolge von Professor Christoph Fusch als Chefarzt der Neugeborenen-Abteilung antreten wird. „Von Matthias Heckmann und den Fachleuten, die er mitbringt, werden positive Impulse für die gesamte Region ausgehen“, sagt Zygmunt. Und das gelte selbstverständlich auch für die Versorgung in Anklam. Auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages mit dem Betreiber des Anklamer Krankenhauses stellt die Uni-Klinik das Personal von vier bis fünf Arztstellen in der hiesigen Kinderabteilung sowie einen Teil des Pflegepersonals. Das geschieht vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Anklamer Krankenhausbetreiber diesen Teil der medizinischen Versorgung mit eigenen Kräften eingestellt hat. Der Kooperationsvertrag des privaten Anklamer Krankenhausbetreibers mit der Greifswalder Uni-Klinik hat jeweils eine Laufzeit von einem Jahr, so er nicht gekündigt wird. Bestrebungen der Uni-Mediziner, die Laufzeit zu verlängern, um die Stetigkeit der Versorgung zu sichern, haben bislang nicht zum Erfolg geführt. Auf Kosten der Gesundheit der Kinder in der Peenestadt würden aber Unstimmigkeiten nicht ausgetragen werden, ist aus Greifswald zu hören.
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