Februar 17, 2012
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Landkreise/Kreisfreie Städte von Redaktion

Unzufrieden mit Straßen-Inventur

Vorpommern. (nk)  

Möglicherweise gute Nachrichten für die Mitarbeiter der Sozialagentur Ostvorpommern. Für den Fall, dass der Landkreis die Betreuung der Hartz IV-Empfänger in die Hände der Arbeitsagentur gibt, sollen sie nicht das Nachsehen haben. Sie würden in den entstehenden Jobcentern weiterhin beschäftigt. Das hat Heiko Miraß, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Neubrandenburg, vor den Mitgliedern des Kreis-Wirtschaftsausschusses erklärt. In einem Brief an Landrätin Barbara Syrbe (Linke) habe er auch die Verwaltung des Landkreises darüber informiert, sagte er. Zu einem überzeugenden Votum für eine Betreuung durch die Arbeitsagentur hat das bei den Ausschussmitgliedern aber nicht geführt. Vier stimmten dafür, die Arbeit der Sozialagentur auf den Großkreis auszudehnen, vier dagegen und weitere vier enthielten sich der Stimme. Der endgültigen Entscheidung im Kreistag Vorpommern-Greifswald darf also mit Spannung entgegen gesehen werden.
Wenig zufrieden zeigte sich der Wirtschaftsausschuss mit dem, was die Verwaltung in Sachen „Inventur der Kreisstraßen“ auf den Tisch gelegt hatte. Zwar habe man nun einen Überblick über die Masse, aber nicht über die Klasse, sagte Ausschussvorsitzender Frank Hardtke (Kompetenz für Vorpommern). Die Politiker erwarteten, dass demnächst eine Zustands-
beschreibung und Vorschläge für eine Prioritätenliste zur Sanierung vorgelegt werde. Eine Entscheidung über die Reihenfolge der Arbeiten müsse dann der Kreistag treffen. Dadurch, dass die Verwaltung ihren Auftrag nur zum Teil erfüllt habe, sei unnötigerweise Zeit verloren gegangen, so Hardtke.
Auf Vorschlag der Grünen soll die Verwaltung auch eine qualifizierte Bestandsaufnahme des Radverkehrsnetzes im Landkreis vornehmen und ein Konzept zum Ausbau und zur Instandsetzung vorlegen. Der Antrag stieß bei den übrigen Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses auf Zustimmung. Ihm werden auch gute Chancen für einen Erfolg im Kreistag eingeräumt. Ähnlich dürfte es der Namensänderung für die Verkehrsgesellschaft ergehen. Sie soll von Uecker-Randow in Vorpommern-Greifswald umgetauft werden.
(AZ)

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