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von Redaktion
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Gestern Vormittag hatten Beamte der Wasserschutzpolizei das Gebiet des Greifswalder Stadthafens sowie den Ryck bis nach Wieck nach dem Vermissten abgesucht. Es sei nicht auszuschließen, dass Hagen in den Stadthafen gestürzt sei, so die Polizei.Zur Suche wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Gegen 13.30Uhr brachen die Suchtrupps die Aktion ergebnislos ab. Die Ermittlungen laufen jetzt in alle Richtungen weiter.Anhaltspunkte auf Selbstmord-absichten gebe es bislang nicht, teilte die Polizei mit.
Zuletzt hielt sich der 36-jährige Hagen laut Polizei am vergangenen Freitag an der Steinbecker Straße in einer Cocktailbar auf. Diese verließ er gegen 1.30 Uhr in unbekannte Richtung.Die Polizei verfolgt derzeit auch Hinweise, wonach Mathias Hagen am Sonntagvormittag in der Innenstadt gesehen worden sei.
Der Vermisste ist 1,89 Meter groß, kräftig gebaut und hat dunkles kurzgeschnittenes Haar. Er war mit einem beigen Anorak, blauen Jeans, braunen Schuhen und einem grünen Hemd bekleidet.
Angehörige und Bekannte des Vermissten haben eine Suche über das Internet gestartet und sind in der Innenstadt mit selbst gefertigten Aufrufen aktiv. Auch Hagens Sportverein, der FCPommern Greifswald, beteiligt sich an der Suche. Auf der Internetseite www.pommern-greifswald.de haben sie einen Aufruf zur Mithilfe gestartet.
Der sympathische Schornsteinfeger war in der Hansestadt besonders unter Fußballern bekannt und beliebt. Als Mannschafts-betreuer kümmerte er sich unter anderem um die Spieler des ehemaligen Verbandsligisten VSGWeitenhagen. Auch für den einstigen Oberligisten Greifswalder SV 04 stand er als Helfer an der Seitenlinie. Für die eigene Fitness nahm Hagen mit Freunden regelmäßig am Greifswalder Silvester-Lauf teil.
Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen können, werden gebeten sich bei der Familie oder der Polizei in Greifswald unter 03834 5400 zu melden.
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