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von Redaktion
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Am liebsten würde Landrätin Barbara Syrbe (Die Linke) wohl in Anklam bleiben, denn der Umzug nach Greifswald verläuft alles andere als reibungslos. „Der Landkreis wünscht sich, dass ein Teil der Verwaltung im Spätsommer in das Greifswalder Theoriegebäude des Bildungsträgers BiG (Bildungszentrum in Greifswald) umzieht. Wir werden versuchen, dem gerecht zu werden“, erklärt Steffi Borkmann, Pressesprecherin der Greifswalder Stadtwerke. Versuchen... Das klingt nach dem Hickhack der vergangenen Monate nicht gerade zuversichtlich. Offenbar steht das ganze Vorhaben unter dem Motto „Was lange währt, kann ewig dauern“.
Nach monatelanger Suche vermeldete Anfang Dezember vergangenen Jahres der Landkreis, nun endlich einen annehmbaren Sitz für die Landrätin in Greifswald gefunden zu haben. Für die Kreisverwaltung wolle man gern zusammenrücken, ließ BiG-Geschäftsführerin Antje Mayfarth die Öffentlichkeit wissen. Die Einmietung der Landrätin mit vorerst 100 Mitarbeitern ist ein echter Glücksfall für das Bildungszentrum, das zu 86 Prozent den Greifswalder Stadtwerken gehört. Das bisherige Kerngeschäft, die überbetriebliche Ausbildung, ist infolge des demografischen Wandels stark zurückgefahren worden. So wird das BiG gegenwärtig umstrukturiert – einhergehend mit der Kündigung von Mitarbeitern.
Die Einmietung der Kreisverwaltung in das Greifswalder BiG-Gebäude an der Feldstraße ist allerdings nicht im Schnellverfahren zu machen. Am Mittwoch vermeldete die Kreisverwaltung, dass man einen Raumbelegungsplan an die Greifswalder Stadtwerken gesandt habe und nun auf ein Mietangebot warte. Doch dort gab man sich überrascht: „Wir haben nichts bekommen“, sagt Pressesprecherin Borkmann. Im Anklamer Landratsamt hat man inzwischen den Haken an der Sache aufgespürt: „Am Raumbelegungsplan wird noch gearbeitet“, erklärt Pressesprecher Achim Froitzheim. Allerdings habe man dem Geschäftsführer der Stadtwerke am 13. Januar per E-Mail erste Zahlen gesandt, die für die Ausarbeitung eines Angebotes ausreichen sollten. Doch wann es kommt, ist bisher unklar.
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