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Bedrohung als ständiger Begleiter

Die Einsatzsoldaten Oberstabsfeldwebel Norbert Riechel (rechts) und Hauptmann Jörg Schulze überreichen Dankesurkunden an Manuela Rißer, stellvertretende Bürgermeisterin von Malchin, und den Stavenhagener Bürgermeister Bernd Mahnke.[KT_CREDIT] FOTO: Eckhard Kruse
Die Einsatzsoldaten Oberstabsfeldwebel Norbert Riechel (rechts) und Hauptmann Jörg Schulze überreichen Dankesurkunden an Manuela Rißer, stellvertretende Bürgermeisterin von Malchin, und den Stavenhagener Bürgermeister Bernd Mahnke.[KT_CREDIT] FOTO: Eckhard Kruse

VonEckhard Kruse

227 Soldatinnen und Soldaten sind vom Einsatz aus Afghanistan und dem Kosovo zurück.

Stavenhagen.Für die Soldaten des Bundeswehrbataillons 142 in Basepohl und Torgelow ist eine sehr internationale Zeit zu Ende gegangen. An drei Standorten in Afghanistan und an einem im Kosovo führte sie ihr Einsatz: nach Mazir-e Sharif, Kunduz und Kabul sowie nach Prizren. Nur noch zwei Soldaten sind in der Ferne. Alle anderen 227 Männer und Frauen des Logistikbataillons konnten jetzt offiziell zurück in der Heimat begrüßt werden. Die meisten kehrten aus Afghanistan, 14 Soldaten aus dem Kosovo zurück, wo es doch das eine oder andere Gefecht an der serbischen Grenze gegeben hat, wie Bataillonskommandeur Stefan Wind erinnerte. Die NATO-Fahne wehte neben anderen Flaggen auf dem Stavenhagener Schlosshof, als die Soldatinnen und Soldaten aufmarschierten. Die Militärmusikkapelle zog ein. Stefan Wind, der Stavenhagener Bürgermeister Bernd Mahnke und Brigadegeneral Andreas Marlow schritten gemeinsam die Formation ab. Sie alle würdigten die Arbeit und die Entbehrungen der Frauen und Männer über die lange Zeit.
„Die allgemeine Bedrohungslage war ihr ständiger Begleiter“, sagte Bernd Mahnke. Und so war auch immer hohe Konzentration auf die Gegebenheiten am Straßenrand gefragt, wo stets versteckte Sprengsätze hätten lauern können.
Als Ehrengäste waren auch der stellvertretende Landrat Siegfried Konieczny und die stellvertretende Bürgermeisterin Malchins, Manuela Rißer, gekommen.

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