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Blitzende Limousinen und feurige Rosse locken Gäste

Zum Programm des Oldtimer-Treffens anlässlich des Gnoiener Mühlenfestes gehört traditionell eine Ausfahrt der Mobile rund um die Warbelstadt.  FOTO: Archiv Rogmann
Zum Programm des Oldtimer-Treffens anlässlich des Gnoiener Mühlenfestes gehört traditionell eine Ausfahrt der Mobile rund um die Warbelstadt. FOTO: Archiv Rogmann

Von unserem RedaktionsmitgliedEberhard Rogmann

Das letzte Juni-Wochenende steht in Gnoien traditionell im Zeichen des Mühlenfestes. Derzeit ist die 27. Auflage inVorbereitung.

Gnoien.Zehn Jahre lang liefen bei Gisbert Bidlo die Fäden bei der Organisation der Oldtimer-Treffen anlässlich des Gnoiener Mühlenfestes zusammen. Jetzt ist er in die zweite Reihe getreten und überlässt Stefan Hornig und Peter Roloff die Führung. Mit gutem Gewissen. „Die Veranstaltung ist mittlerweile etabliert, die Organisation gut eingelaufen. Ich werde in diesem Jahr noch in der zweiten Reihe stehen, aber mich sehr zurücknehmen“, bekundet der Mitinitiator der Veranstaltung. 2002 hatte er mit etlichen Mitstreitern das erste Treffen der Oldtimer-Freunde aus der Taufe gehoben.
„Wir gingen damals auf die 750-Jahr-Feier der Stadt zu. Uns war klar, dass dem Mühlenfest eine Attraktion fehlte, die über die engen Grenzen der Stadt hinaus wirkt. Als wir etliche Oldtimer-Freunde des weiteren Umlandes ansprachen, ob sie nicht zu einer Schau auf dem Fest kommen wollten, erhielten wir unerwartet starken Zuspruch“, erinnert sich Gisbert Bidlo. Inzwischen ist die Schau der blitzenden Limousinen zu einem Markenzeichen des Mühlenfestes geworden. Wobei nicht nur Personenwagen vergangener Jahrzehnte hier zu bewundern sind. Ebenso werden Motorräder und Traktoren von Interessenten umlagert. Für die Besucher ist nicht nur die Technik an sich sehenswert, sondern darüber hinaus, sie in Aktion zu erleben bei Geschicklichkeitsprüfungen oder der Ausfahrt einmal in weitem Bogen rund um die Warbelstadt. Am 29. Juni ist es wieder soweit, dann ist zum 11. Oldtimertreffen auf das Festgelände an der Windmühle geladen.
Vor dem Auto kam das Pferd. Nicht nur in der Kulturgeschichte, sondern ebenso beim Mühlenfest. Schon im 13. Jahr steht der Mühlenfestsonntag ganz im Zeichen feuriger Rosse. Die kommen vom Reit- und Fahrverein Trebeltal. Die Schauvorführungen der Reiter und Gespannführer haben stets einen ganz besonderen Reiz. In den ersten Jahren bewunderten die Festbesucher die Criollos, die Arbeitspferde der südamerikanischen Gauchos. Sie dürfen nach wie vor im Programm nicht fehlen. In diesem Jahr wird Gabriel Rodenberg eine Quadrille mit 24 Pferden präsentieren. Damit nicht genug, hat er am 30. Juni eine Überraschung parat.

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e.rogmann@nordkurier.de

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