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Blitzschlag setzt Kuhstall in Flammen

Völlig ausgebrannt und eingestürzt ist der Kuhstall. Die 50 Jungrinder, die hier ihren Unterstand hatten, kamen mit dem Schrecken davon.  FOTO: Eberhard Rogmann
Völlig ausgebrannt und eingestürzt ist der Kuhstall. Die 50 Jungrinder, die hier ihren Unterstand hatten, kamen mit dem Schrecken davon. FOTO: Eberhard Rogmann

VonEberhard Rogmann

Nur kontrolliert abbrennen lassen konnte die Feuerwehr das in voller Ausdehnung entflammte Gebäude.

Bristow.Ein lauter Knall erschütterte am Mittwoch gegen 1.40 Uhr Bristow. Bis ins Nachbardorf Bülow war das Getöse zu vernehmen. Kurz darauf sah ein Dorfbewohner Flammen aus einem Stall am Dorfrand lodern. Er alarmierte die Polizei. Als die ersten Feuerwehren eintrafen, hatte das Feuer sich in dem Gebäude bereits stark ausgebreitet. In dem Stall hatten etwa 50 Jungrinder ihren Unterstand. „Zum Glück für die Tiere gab es einen angrenzenden Ferch, der frei zugänglich ist. Dahin konnten sie vor den Flammen fliehen, sodass alle unbeschadet die Unglücksnacht überstanden“, sagt Detlef Zilse, Eigentümer der Stallanlage. Die stammt noch aus Zeiten der DDR, war aber modernisiert.
An die Brandstätte eilten sechs Feuerwehren, darunter die Kameraden aus Teterow. Letztere brauchten allerdings nicht in die Brandbekämpfung einzugreifen. „Wir hatten keine Chance und konnten das Gebäude nur kontrolliert abbrennen lassen“, sagt Amtswehrführer Thomas Krix, der den Einsatz leitete. Dass so viele Kräfte hinzugezogen wurden, sei darauf zurückzuführen, dass anfangs unklar war, in welcher Stärke die einzelnen Wehren anrücken, erklärt Teterows Wehrführer Eckhard Kutnick.
Zur Brandursache konnte die Polizei bislang keine endgültigen Angaben machen. Aus dem Teterower Revier heißt es aber, dass mit großer Wahrscheinlichkeit ein Blitzschlag das Feuer auslöste. Zur fraglichen Zeit zog ein starkes Gewitter über die Region. Unbestimmt ist ebenfalls die Höhe des entstandenenSchadens. Neben dem Totalverlust des Gebäudes wurde ein Traktor nebst Anhänger völlig zerstört, resümiert Detlef Zilse die Brandnacht. Seine Stärken grasen mittlerweile auf der Weide.

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