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Chefin: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Autos verkaufen werde

Meister Fred Grüger erklärt Juliana König die Technik.  FOTO: ek
Meister Fred Grüger erklärt Juliana König die Technik. FOTO: ek

VonEckhard Kruse

Nicht nur in Städten gibt es Vertragshändler. Rechnet sich der Autoverkauf auch auf dem Lande?

Jürgenstorf.Wie viele Jürgenstorfer einen Suzuki fahren, das hat Birgit Köster noch nie gezählt. Doch die Inhaberin und Geschäftsführerin des Autohauses ist sich sicher: „Es sind einige.“ Denn nicht überall ist es möglich, sich auf dem Dorf Neu- und Gebrauchtwagen zu kaufen und sie auch reparieren zu lassen.
Die meisten Kunden kommen dennoch von außerhalb. Auch von weit her, erläutert Birgit Köster. Denn im Großraum bis Neubrandenburg, Malchin und Waren gebe es keinen weiteren Suzuki-Vertragshändler. Und sie ist stolz, dass ihr Autohaus einen Marktanteil von 3 Prozent erreicht. So weist es das Marken übergreifende Marktinformationssystem der Autohäuser aus. Zudem sei auch der Absatz sei in all den Jahren ziemlich stabil.
Gestartet ist das Projekt mit dem Autohaus im Jahr 1992. Das entstand neben dem Lkw-Verkauf und der Laster-Reparatur als zweites Standbein. Seit 1998 ist Birgit Köster Geschäftsführerin. Gemeinsam mit Sohn Martin, einem Meister, einem Gesellen und einer Buchhalterin bedient und betreut sie die Kunden. Es wird sogar noch ein Lehrling gesucht.
„Ich habe nie gedacht, dass ich mal Autos verkaufen werde“, denkt Birgit Köster zurück. Doch die Diplom-Agraringenieurin hat den Schritt nie bereut. „Es macht Spaß.“ Vor allem der direkte Kontakt mit den Kunden liege ihr sehr am Herzen. „Und man hat ein gutes Auskommen.“

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