Duckwitzer Kraftwerk liefert ersten Strom in Thailand
Als einzige Firma weltweltweit entwickelte Solarlite aus Duckwitz eine Solartechnologie, die Wasser als Wärmeträger verwendet. Diese Anlagen arbeiten besonders umweltfreundlich. FOTO: Krüger
Duckwitz.Das erste solarthermische Parabolrinnen-Kraftwerk Südostasiens ist in Huaykrachao in der thailändischen Provinz Kanchanaburi in Betrieb genommen. Investor und Betreiber ist das Unternehmen Thai Solar Energy Co, das dieses Kraftwerk in Zusammarbeit mit der Firma Solarlite, ansässig in Duckwitz bei Gnoien, errichtete. Das Kraftwerk TSE 1 ist das erste weltweit, das auf der Basis der Direktverdampfung von Wasser/Dampf arbeitet und deshalb besonders klimaschonend und effizient ist. Es ist das erste Projekt mit einer Leistung von fünf Megawatt von insgesamt fünfzehn geplanten Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 135 MW. Die Anlagen entstehen auf der Basis des Thailändischen Einspeisegesetzes für Kleinkraftwerke. Ähnlich wie in Deutschland ist dabei eine zusätzliche Einspeisevergütung für die folgenden zehn Jahre nach Inbetriebnahme garantiert. TSE baut dabei auf die langfristige Partnerschaft mit dem deutschen Solartechnologie Unternehmen Solarlite. Solarlite wendet als einziges Unternehmen weltweit kommerziell die Direktverdampfung als Betriebskonzept an. Die Technologie ist besonders klimaschonend, da sie das sonst übliche Thermal-Öl als Wärmeträger durch Wasser/Dampf ersetzt. Der stellvertretende thailändische Premierminister Yongyuth Wichaidit sprach ein Grußwort anlässlich der Eröffnung des Kraftwerks während einer Pressekonferenz im Maleenont Tower in Bangkok. Seine Anwesenheit wie die des Ministers für Energie Pichai Naripthapan gelten als Indikator für die Bedeutung dieses Projektes für die Energiepolitik des Landes. TSE will sich zum führenden Energieanbieter für Solarenergie in Thailand und langfristig zu einem bedeutenden Energieproduzenten auch über die Grenzen Thailands hinaus entwickeln.(ECR)