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Entwarnung: Polizeistationen bleiben

Teterow/Malchin.Vier Polizeistationen umfasst das Revier Teterow, das sich über fast 60 Kilometer Luftlinie von Nordost nach Südwest erstreckt. Da rührt die durchgesickerte Ankündigung einer Strukturreform mit Schließung von Dienstposten an einen sensiblen Punkt.
Teterows Revierleiter Dirk Höhlein gibt Entwarnung. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Struktur hier nicht verändert wird und alle vier Stationen in Gnoien, Jördenstorf, Krakow am See und Lalendorf erhalten bleiben.“ Strukturanpassungen müssten nicht unbedingt mit dem Abbau von Standorten einhergehen. Er spricht von „intelligenten Lösungen“.
So habe der Kontaktbeamte aus Lalendorf den Dienst in der Station Krakow am See mit übernommen, als der Beamte in den Ruhestand ging. „Damit haben die Bürger weiterhin einen festen Ansprechpartner vor Ort.“ Dies sei nicht nur für die Bürger von Vorteil, sondern ebenso für die polizeiliche Arbeit.
Der Malchiner Revierleiter Wolfgang Weidke war am Mittwoch überrascht über die Zeitungsnachricht. „Ich bin sehr interessiert daran, dass die Dienststellen erhalten bleiben“, sagte er. Weidke geht auch nicht davon aus, dass es Pläne gibt, die Polizeistationen in Stavenhagen und Altentreptow aufzulösen. Die Polizeistationen sind für ihn sehr wichtig. „Wir haben dort sehr gute Verbindungen zu den Ämtern“, so Wolfgang Weidke. „Da ist mit den Jahren was gewachsen“, meinte er.

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