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von Eberhard Rogmann
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"Steintor-Treff" heißt der erste Vorschlag für einen Namen, den das Familienzentrum in Malchin erhalten könnte. Die Gäste der kleinen Eröffnungsfeier waren aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten. Doch zuvor zeichnete Geschäftsführer Frank Korrmann noch einmal den Weg des Familienzentrums nach. Bereits im Juni des vergangenen Jahres war es im Sozialwerk aus der Taufe gehoben worden. Erste Projekte wie die Krabbelgruppe oder auch das Elterncafé, das einmal im Monat stattfindet, wurden auf den Weg gebracht. "Natürlich wussten wir um die Fragestellung, ob man denn in Malchin so ein Familienzentrum braucht", sagte Frank Korrmann . Schließlich sei Familie doch ein sehr privates Thema und was soll da noch angeboten werden. Aber der Bedarf sei da, unterstrich der Geschäftsführer. So gebe es verbreitet Unsicherheiten bei der Erziehung von Kindern, die auch dem geschuldet sind, dass manche Eltern immer weniger Zeit dafür aufbringen können. Familien, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind, hätten ebenfalls einen Bedarf, um ihr Einleben hier einfacher zu gestalten. "Da haben wir uns gefragt, welche Angebote gibt es hier, was fehlt noch und wo können wir vielleicht mit anderen etwas zusammen tun", erklärte Frank Korrmann. Das Familienzentrum sehe seine Aufgabe ber auch darin, zu helfen, dass die Kommunen familienfreundlicher werden. Diese Hilfe nehem die Stadt sehr gern an, betonte Malchins Bürgermeister Jörg Lange. Er versicherte dem Sozialwerk, dass die Stadt durchaus noch mehr Angebote in dieser Richtung vertragen könne. Mit dem Standort des Familienzentrums in der Steinstraße werde auch das innerstädtische Leben bereichert. Rita Düde-Grandke stellte als Leiterin des Familienzentrums zusammen mit Rita Dahms und Ramona Köpp, alle vom Sozialwerk, verschiedene Angebote vor. Die reichen vom Elterncafé über die Hausaufgabenbetreuung, Ferienfreizeiten bis hin zur Begleitung für suchtbelastete Familien. Vorerst werde das Familienzentrum in der Steinstraße 24 zu den einzelnen Kursangeboten geöffnet sein, erklärte Frank Korrmann. Ab März gebe es dann die Stelle eines Bürgerarbeiters. Dann könnten die Türen sicherlich jeden Tag für Interessenten und Ratsuchende offen stehen.
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