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von Redaktion
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Oft waren früher und sind auch heute noch die „negativen Begleiterscheinungen“ des Fußballspiels für die Zeitung sehr interessant. So ist am 1. September 1920 in den „Teterower Nachrichten“ zu lesen: „Am Sonntag nachm. ereignete sich ein Unglücksfall auf dem Schulplatz. Mitglieder des Fußballklubs ‚Vorwärts’ spielten dort ziemlich heftig gegeneinander, sodaß die Bälle oftmals weit in die Promenade fielen, wodurch Passanten belästigt wurden. Der 7jähr. Sohn des Heizers K. S. aus der Schulstr., welcher in der Promenade war, wurde von einem Ball getroffen, fiel zu Boden und brach dabei den linken Unterarm. Herr. Dr. Rieck nahm sich des Jungen an und leistete die erste Hilfe.“
Am 13.10. heißt es in der „Teterower Zeitung“: „Als am Sonntag nachmittag einige erwachsene Knaben sich auf der Wiese hinter dem Schlachthofe beim Fußballspiel ergötzten, kam der etwa 12-jährige Schüler Friedrich Schröder aus der Laagerstraße, ohne daß er weiter am Spiel beteiligt war, dabei zu Fall und brach beide Knochen des rechten Unterarms. Der Bedauernswerte wurde sofort in ärztliche Behandlung gegeben. Man kann nicht genug warnen, als Zuschauer dem Fußballspiel zu nahe zu kommen, da dies in kurzer Zeit der zweite Unglücksfall dieser Art ist.“
Zeitung berichtet von Werdegang
Wie einfach es vor 90 Jahren war „Lehrer“ zu werden, erfahren wir am 1.7.1921 aus der Zeitung, die von der letzten Stadtvertretersitzung berichten: „Beschlossen wurde nochmals, daß dem Schuldiener Drägerdt der Schwimmunterricht übertragen werden soll, wobei man sich darüber einig war, daß der die Aufsicht führende Lehrer an der Erteilung dieses Unterrichts durch die Aufsichtführung behindert ist.“
Anfang Juni 1922 macht eine schlimme Geschichte ihre Runde durch Teterow, aber am 7. Juni können die Teterower Nachrichten klarstellen: „Aufregende Gerüchte schwirrten am 1. Pfingsttage durch unsere Stadt, drei junge Menschen sollen in unserm See den Tod gefunden haben. Bei näherer Nachforschung ergab die Sache ein wesentlich anderes Bild. Das Segelboot eines hiesigen Einwohners wurde durch einen plötzlichen Windstoß mit dem Segel platt auf das Wasser gelegt und zum Kentern gebracht. Der Insasse - es war nur eine Person - fiel ins Wasser, konnte sich aber über Wasser halten und wurde von einem in der Nähe befindlichen Boot aufgenommen. Nachdem das mitgeschleppte Boot leer geschöpft war, konnte der Segler seine Fahrt fortsetzen.“
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