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Gnoien verzichtet beim Mühlenfest auf den Umzug

Dass für die Party immer weniger Geld da ist, sollen die Festbesucher aber am letzten Juni-Wochenende möglichst nicht mitbekommen.

Gnoien.Das große Fest an der Gnoiener Windmühle muss in diesem Jahr wieder einmal ohne Festumzug auskommen. Der Hauptgrund sei, dass das Teterower Schalmeien-Orchester am letzten Juni-Wochenende in Ungarn musiziert und damit nicht den Umzug in der Warbelstadt anführen kann, berichtet Bürgermeister Hans-Georg Schörner.
Ansonsten sollen die Besucher des Mühlenfestes möglichst nicht merken, dass die Party am Fuße der Windmühle in diesem Jahr auf Sparflamme gefahren wird. „Am Sonnabend werden wir wieder die Oldtimer bei uns haben und am Sonntag steht die Pferdegala im Programm“, kündigt das Stadtoberhaupt an. Auch auf das traditionelle Feuerwerk und die große Tombola werden die Gnoiener und ihre Gäste zum Mühlenfest nicht verzichten müssen.
„Nur bei den Künstlern können wir uns keine großen Sprünge mehr leisten. Alle, die wir bezahlen können, die waren in den vergangenen Jahren schon bei uns“, so Schörner. Auch Schausteller werde es in diesem Jahr nicht mehr ganz so viele geben.
Veranstaltet wird das Mühlenfest in jedem Jahr von der Stadt Gnoien. Dieses Mal sind am Festwochenende bereits Sommerferien, was sich auf die Besucherzahlen auswirken könnte.
Im kommenden Jahr erwägt Gnoien ein Experiment, mit dem man am Kummerower See 2012 bereits grandios gescheitert war. Weil die Leute angeblich zu Monatsbeginn mehr Geld in der Tasche haben, gibt es Überlegungen, das Mühlenfest auf das erste Juli-Wochenende zu verschieben. Die Lichterfest-Organisatoren hatten im vergangenen Jahr die große Sause am Kummerower See mit der gleichen Begründung auf das erste August-Wochenende verlegt. Gebracht hatte das aber gar nichts, wie der Lichterfest-Verein später eingestand.tb

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