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Was aus den demnächst frei werdenden fünf Standorten der Bundeswehr in der Mecklenburgischen Seenplatte wird, damit soll sich jetzt ein Arbeitskreis beschäftigen. Dieser wurde nach einem ersten Treffen von Vertretern betroffener Kommunen, der Bundeswehr, der Bundesimmobilienanstalt, des Landes-Wirtschaftsministeriums und der Flughafengesellschaft Neubrandenburg-Trollenhagen ins Leben gerufen, teilte das Landratsamt mit. Eine externe Beraterfirma soll für den Informationsfluss sorgen und bei Bedarf fachliche Unterstützung geben. Konzepte für die zivile Nachnutzung der Standorte seien aber Aufgabe der Kommunen und sollen im Rahmen dieses Arbeitskreises entwickelt bzw. abgestimmt werden.
Landrat Heiko Kärger (CDU) sah den Anlass „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, wie er sagte. „Die Kaserne Mecklenburgische Schweiz in Stavenhagen, das Materialdepot in Rechlin, der Fliegerhorst in Trollenhagen/Neubrandenburg sowie das Dienstgebäude des Kreiswehrersatzamtes und die Kaserne Fünfeichen in Neubrandenburg werden im Verlauf der nächsten Jahre zwar geschlossen, aber wir haben die Chance, aus den Standorten etwas Neues zu entwickeln“, blickte er voraus. Für den Herbst wurden das nächste Treffen des Arbeitskreises und ein öffentliches Fachgespräch zum Flughafen in Trollenhagen vereinbart. Außerdem soll es eine öffentliche „Konversionskonferenz“ für den Landkreis Seenplatte geben.

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