
| Malchin |
von Iris Diessner
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Das Thema Friedhofsordnung hat sich in Malchin zu einem Dauerbrenner entwickelt. Schon als vor über einem Jahr über neue Satzungen beraten wurde, gab es in den Ausschüssen und in den Sitzungen der Stadtvertreter viel Diskussion. Bereits damals ging es um die Frage: Sollen Hunde mit auf den Friedhof dürfen oder nicht?
Schließlich einigte man sich darauf, dass angeleinte Hunde zugelassen sind. Die Befürworter führten ins Feld, dass gerade ältere Leute ihren Hund als mit zur Familie gehörend betrachten. Da sollte man es ihnen auch gestatten, ihren Hund mit an das Grab eines verstorbenen Familienangehörigen nehmen zu können.
Allerdings, die neue Verordnung war erst wenige Monate in Kraft, da häuften sich bereits die Beschwerden. Uneinsichtige Hundebesitzer ließen ihre Vierbeiner frei auf dem Friedhof herumlaufen und die Hinterlassenschaften der Tiere seien ein Skandal. Mit Wahrung der Totenruhe habe das nichts mehr zu tun.
Auch auf den meisten anderen Friedhöfen in der Region dürften Hunde nicht mitgenommen werden, argumentieren diejenigen, die wieder ein Hundeverbot fordern. Die Vorstellung, dass die Tiere, ob angeleint oder nicht, an den Gräbern herumschnüffeln können, sei einfach unerträglich.
Jetzt wollen wir Ihre Meinung wissen, liebe Leser. Bis zum Freitag, 24. Februar, um 16 Uhr ist dazu Zeit. Vielleicht gibt ja das Ergebnis der Online-Umfrage auch Entscheidungshilfe für die Malchiner Stadtvertreter. Die wollen bei ihrer nächsten Sitzung das Thema Hunde auf dem Friedhof wieder auf die Tagesordnung setzen.
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