Nordkurier.de

Klub-Haus steht zur Versteigerung

Sollte der Klub der Volkssolidarität tatsächlich „sein“ Haus in der Teterower Straße verlieren, müsste sich auch der Malkurs 50Plus ein neues Domizil suchen.[KT_CREDIT] FOTO: Torsten Bengelsdorf
Sollte der Klub der Volkssolidarität tatsächlich „sein“ Haus in der Teterower Straße verlieren, müsste sich auch der Malkurs 50Plus ein neues Domizil suchen.[KT_CREDIT] FOTO: Torsten Bengelsdorf

Gnoien.Die ersten Interessenten haben sich die Räume schon angeschaut: Das Klubhaus der Volkssolidarität in der Teterower Straße soll im Juni versteigert werden. Am 9. Juni soll sich entscheiden, wer das Gebäude bekommt. Wenn es denn wirklich jemand haben will. Sorgen, dass der Klub dann vielleicht bald auf der Straße stehen könnte, machen sich die Mitglieder allerdings nicht. „Die Kaufinteressenten, die bisher hier waren, haben gesagt, wir können unsere Räume behalten“, berichtet die Ortsvorsitzende Brunhilde Quaas. Der Klub lädt hier an fast jedem Tag in der Woche zum Spielenachmittag, zu Malkurs, Handarbeiten oder zum Kochen ein. „Selbst wenn wir hier raus müssen, bin ich sicher, dass wir dann andere Räume in der Stadt bekommen“, sagt die Chefin des Malklub 50Plus, Karola Rettberg.
Die Stadt Gnoien hatte in der Vergangenheit vergeblich versucht, das marode Gebäude zu verkaufen. Nun bleibt nur noch die Versteigerung. Dass der Klub nach einem Besitzerwechsel in dem Haus bleibt, dafür kann Bürgermeister Hans-Georg Schörner nicht garantieren. Doch: „Die Volkssolidarität wird deshalb in unserer Stadt aber nicht den Bach runtergehen. Es gibt viele Möglichkeiten, wo wir den Klub unterbringen können.“tb

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×