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Küchenbrand in Teterow löst Großeinsatz aus

Dicker Qualm aus einem Fenster im vierten Stock rief gestern Polizei, Feuerwehr und Rettungssanitäter in den Glasower Weg in Teterow.  FOTO: Mathias Greisert
Dicker Qualm aus einem Fenster im vierten Stock rief gestern Polizei, Feuerwehr und Rettungssanitäter in den Glasower Weg in Teterow. FOTO: Mathias Greisert

Als Polizei und Feuerwehr kurz vor vier am Glasower Weg in Teterow eintreffen, steht Fränzi Pusack noch etwas blass neben ihrer Mutter Roswitha. Zehn Minuten zuvor will sie gerade ihren Einkauf hochtragen, als aus einem Fenster der Wohnung unter ihrer eigenen dicker schwarzer Qualm dringt. Die blonde junge Frau rennt zur Haustür und klingelt bei ihrem Untermieter in der vierten Etage des Mehrfamilienblocks.
Obwohl dieser ihr an der Sprechanlage versichert, es sei alles in Ordnung, wählt sie sofort den Notruf. „Ich hatte Angst, dass er in dem vielen Rauch einfach umkippt“, sagt Fränzi Pusack, als sich Polizei und Notarzt bereits um ihren Untermieter kümmern. Mit Drehleiter und zwei Löschfahrzeugen war die Feuerwehr angerückt, dazu zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei sowie Krankenwagen und später auch ein Notarzt.
Von den Martinshörnern aufgeschreckt, versuchen zahlreiche weitere Bewohner des Hauses zu erspähen, was wohl passiert ist. Über eine Stunde warten Fränzi und
Roswitha Pusack mit den Feuerwehrleuten vor dem Haus bis zur endgültigen Entwarnung. Den Brand in seiner Küche hatte der allein lebende Mann selbstständig löschen können. Wie die Polizei am Abend mitteilte, musste er allerdings mit Verdacht auf Schienbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Er war auf dem vom Löschen nassen Linoleum ausgerutscht. Wie genau es zu dem Brand kommen konnte, muss erst noch ermittelt werden. Vermutungen von Anwohnern, dass Alkohol im Spiel war, wollten die Beamten vorerst nicht bestätigen.

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