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Kunstwerk vereint Profis und Laien

Todendorf.Mit seinen 82 Jahren scheint der Künstler Heinrich Radeloff unermüdlich, neue Wege der Kunst zu erschließen. Dabei steht nicht sein eigenes Schaffen im Mittelpunkt. In seinem jüngsten Projekt, das morgen im Schloss Mitsuko und im benachbarten Hain inTodendorfstartet, sind Künstler der Region und auch Laien ausdrücklich zum Mitwirken eingeladen. Unter dem Motto „Japanische Empfindungen“ beginnen sechs Künstler aus Japan, Frankreich und Deutschland eine Installation.
Welche Kunstobjekte in den folgenden zehn Tagen dort entstehen, daran sollen die Einheimischen aktiv mitwirken. Gearbeitet wird mit Naturmaterialien wie Holz, Bast, Ton aber auch Draht und Metall. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Geht die Intension des Initiators auf, so wird in den kommenden Tagen „eine fröhliche, lustige Kunst-Gesellschaft“ Schloss und Hain bevölkern. Das Anliegen sei „keine schwere und mühevolle Kunst, sondern Lebensfreude und viel gegenseitiger wohlwollender Austausch“, heißt es in der Einladung. Das Gesamtkunstwerk wird am 15. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist bis zum 7. Juli zu besichtigen und endet mit der Feier des japanischen Tanabata-Festes.

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