Nordkurier.de

Neue Treppen an der Warbelbrücke wieder weg

Gnoien.Aufmerksam verfolgen Gnoiener den Bau einer neuen Warbelbrücke am östlichen Stadtrand. Dabei machte unser Leser Peter Schur eine Beobachtung, die ihn sehr verwunderte. Zu Monatsbeginn setzten die Arbeiter unmittelbar an der Brücke eine schmale Treppe. Sicher für Kontrollgänge, schien es dem Beobachter, der den Baufortschritt im Foto dokumentierte. Groß war allerdings sein Erstaunen, als er zehn Tage später feststellen musste, die Treppe ist verschwunden. Und dies nicht nur an der Stadtseite, ebenso feldseitig. Ist das ein Schildbürgerstreich? fragt sich der Gnoiener.
Dass die Brücke im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung steht, ist zu einem Gutteil dem Umstand geschuldet, dass vor einem Jahr die Bauarbeiten wochenlang ruhten. Anlass waren Hinweise, dass im angrenzenden Mühlenteich zum Ende des Zweiten Weltkriegs eine Bombe eingeschlagen sei, die nicht explodiert war. Auf dem mittlerweile verfüllten Areal sollte die Umgehungsstraße an der Baustelle eingerichtet werden. Fachleute suchten jedoch erfolglos nach dem Blindgänger.
Das Verschwinden der Treppen wirft neue Fragen auf. Roland Normann, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow und Auftraggeber des Brückenbaus, zeigt sich verwundert. Es könne sich nur um eine zeitweilige Baustelleneinrichtung gehandelt haben, mutmaßt es auf Anfrage unserer Zeitung. Da bleibt ein gehörig Maß Skepsis.ecr

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×