Nordkurier.de

Ortsdurchfahrt wird ihre Feuertaufe

VonEberhard Rogmann

Seit Susanne Dräger ihre Tätigkeit als Leiterin des Bauamtes aufnahm, gibt es keine Männer mehr in Leitungspositionen. Eine große Herausforderung wartet auf sie: Die Sanierung der Ortsdurchfahrt.

Gnoien.Geplant war es nicht, aber das Timing stimmte zufällig. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag in der Amtsverwaltung stellte sich die neue Bauamtsleiterin Susanne Dräger im Bauausschuss der Warbelstadt vor. Dass passte insofern, als sie in den kommenden Monaten in Gnoien vor einer großen beruflichen Herausforderung stehen wird: Die Sanierung der Ortsdurchfahrt der B 110 steht hier bevor. „Das wird für die Gnoiener und besonders die Anlieger zu einer starken Belastung. Da müssen wir ganz viel Motivation schaffen, das Ziel sehen und mit Einfühlungsvermögen agieren“, bekundet die Neue. Wohl wissend, dass sie in ihrer Funktion für die Bürger erste Ansprechpartnerin bei auftretenden Problemen ist.
Das war bei ihrer bisherigen Tätigkeit im Bereich Finanzen der Amtsverwaltung Sanitz etwas anders. Dennoch stellt die Diplom-Betriebsverwaltungswirtin sich gern dem neuen Job. Was sie daran reizt, sind die Gestaltungsmöglichkeiten. „Wir werden unsere Anstrengungen stärker darauf richten, Gnoien als Wohnort für alle Generationen attraktiv zu machen, Menschen jeden Lebensalters Annehmlichkeiten zu bieten.“ Ihre bisherige Berufserfahrung als Finanzerin komme da sicher gelegen, zeigt sie sich zuversichtlich. Dabei baut sie auf ihre Mitarbeiterinnen. „Das Verhältnis von jung und alt stimmt. Das steht für profunde Sachkenntnis und Innovation.“

Kontakt zum Autor
e.rogmann@nordkurier.de

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×