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von Eberhard Rogmann
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Kernstück der Überlegungen zur Neugestaltung der innerstädtischen Parkplätze ist die Erhebung einer Gebühr in der Rostocker und Malchiner Straße. Die Stadt erwartet damit eine effektivere Bewirtschaftung der begehrten Stellplätze in der City sowie höhere Einnahmen. Im Planansatz soll der Erlös um etwa die Hälfte gesteigert werden. Allerdings ist dies nur die halbe Rechnung. Dagegen müssen die Aufwendungen für die Neubeschaffung und Installation der Parkscheinautomaten gerechnet werden. Deren Stückpreis wird auf knapp 7000 Euro beziffert. In der Summe beliefen sich die Investitionen auf etwa 40 000 Euro.
Unter diesem Aspekt dürfte es dauern, ehe sich die kalkulierten Mehreinnahmen für die Entlastung des Haushaltes auswirken. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Stadtvertreter den Sinn dieser Maßnahme in Zweifel ziehen. So Wolfgang Blanck (CDU), der die zusätzlichen 6000 Euro als eine „lächerlich kleine Summe“ angesichts eines Defizits von 2,2 Millionen bezeichnet. Zu berücksichtigen sei, dass die Veränderung des Parkregimes negative Auswirkungen für die Geschäftsleute der Innenstadt haben könnte. Kunden könnten sich durch das Bezahlparken abschrecken lassen und zu alternativen Einkaufsstätten ausweichen. Dieser Aspekt ist bei der Erarbeitung des Konzeptes nicht ohne Beachtung geblieben. So wurde seitens der Ordnungsbehörde betont, dass mit einem gelösten Parkschein während der ausgewiesenen Gültigkeitsdauer auf unterschiedlichen Stellplätzen geparkt werden kann.
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