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Rathaus hat jetzt eigene „Gärtnerin“

Malchin.Ruhestand? Von wegen. Nicht mit Brigitte Bröderstörp. Stundenlang vor dem Fernseher sitzen, einfach nichts tun – nein, das ist nicht ihre Sache. Die Malchinerin liebt die Beschäftigung. Sie ist in so vielen Ehrenämtern aktiv, dass sie mittlerweile fast mehr zu tun hat als in ihrem aktiven Arbeitsleben, meint sie mit einem Lächeln.
Kostprobe gefällig? Einmal im Monat liest sie Kindern in der Kita „Sonnenkäfer“ Geschichten vor, zwei- bis dreimal in der Woche ist sie als Kirchenaufsicht aktiv, außerdem engagiert sie sich bei der Volkssolidarität und im Malchiner Museumsverein. Vor einigen Tagen ist nun noch eine weitere Aufgabe dazu gekommen. Brigitte Bröderstörp kümmert sich um die Balkonbepflanzung auf dem Malchiner Rathausbalkon. Vor einiger Zeit hatte sie den Bürgermeister darauf angesprochen, dass ihr der Zustand der Blumen so gar nicht gefalle. Beim Meckern wollte sie es aber nicht belassen. „Der Bürgermeister hat mir angeboten, die Patenschaft für die Balkonpflanzen zu übernehmen und da habe ich kurzerhand Ja gesagt“, erzählt die Malchinerin. Zwei- bis dreimal die Woche ist sie nun als „Rathausgärtnerin“ auf dem Balkon im Einsatz. Und siehe da: Die Geranien wachsen und blühen in schönster Pracht. Wünschen würde sich die rüstige Rentnerin, dass sich noch viel mehr Malchiner einbringen für eine schöne Stadt. „Es gibt genügend Ecken, die man mit wenig Aufwand noch schöner gestalten könnte“, ist sie überzeugt.tko

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