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Schulsportanlage liegt vorerst auf Eis

Teterow.Aufatmen. Nicht nur in der Verwaltung. „Den Vereinen steht das Wasser bis zum Hals“, weiß Stadträtin Frauke Martens. Sie haben Ausgaben und bisher noch nicht einen Cent von der Stadt gesehen. Ab Montag ist der 2013er Haushalt der Stadt Teterow nun freigegeben. Damit kann die Kommune handeln, wenn auch nur sehr begrenzt. Die Rechtsaufsicht hatte die Bergringstadt in ein Sparkorsett gepresst (der Nordkurier berichtete). Von den geplanten Investitionen ist kaum mehr etwas übrig. Die vorgesehene Sanierung von Straßen zum Beispiel wird zeitlich weiter gestreckt, das betrifft unter anderem die v.-Thünen-Straße und den Bornmühlenweg. Ganz auf der Strecke bleibt erst einmal der Bau einer Schulsportanlage für die Grundschule, obwohl die Schule zu den Pflichtaufgaben der Kommune gehört. Es liege dafür noch kein Fördermittelbescheid des Landes vor, heißt es.
Insgesamt beauflagte die Rechtsaufsicht des Landkreises die Bergringstadt, den Kassenkredit um gut eine Million Euro zu senken. Neben Steuererhöhung und Flächenverkauf sind etliche Positionen im Etat gestrichen. Dazu gehören dann auch die Planungskosten für einen Anbau an der Schulkamp-Sporthalle, der den Judokas zu Gute kommen sollte, oder die Drainage für den Hauptplatz im Bergringstadion.sp

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