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Spezialistin für „schräge“ Größen

Silke Schulz (rechts) und Anja Weimer prüfen die Sachen, Yvon- ne Pfeifer (links) bringt sie zu den Auslagetischen. [KT_CREDIT] FOTO: Iris Diessner
Silke Schulz (rechts) und Anja Weimer prüfen die Sachen, Yvon- ne Pfeifer (links) bringt sie zu den Auslagetischen. [KT_CREDIT] FOTO: Iris Diessner

VonIris Diessner

Dauerstress und ganz viel Lob. So könnte man die Malchiner Kinder- und Babybörse beschreiben. Heute von 14 bis 17 Uhr ist es wieder soweit.

Malchin.„Die Kartons dorthin.“ Cerstin Schulz weist in eine Ecke der Turnhalle in der Lindenstraße. Sie gehört seit 2005 zu den Organisatoren der Malchiner Kinder- und Babybörse. Das heißt, sie sorgt mit dafür, dass gut erhaltene Kleidung oder Spielzeug nicht weggeworfen werden, sondern anderen Freude bereiten können.
Zum 18. Mal findet diese Börse nun bereits statt. Anbieter und Käufer kämen nicht nur aus der Region, weiß Cerstins Schwester Silke Schulz, die gerade mit Anja Weimer die Sachen sortiert. „Wir haben zwar ein Merkblatt an alle Anbieter geschickt, dass wir nur unbeschädigte und saubere Sachen nehmen, aber Kontrolle ist besser“, sagt sie. Außerdem werden sie sortiert. „118, die Größe gibt es doch nicht“, fragt Anja Weimer. „Doch, bei Zara schon“, weiß Silke Schulz. So werde man zur Spezialistin für „schräge“ Größen. Yvonne Pfeifer trägt den ersten Stapel auf die vorbereiteten Tische. Die
Warenerin ist zum Helfen gekommen, weil sie die Aktion so toll findet. Auch Antje Rademacher zeigt sich ganz begeistert. „Meine Tochter hat in Neubrandenburg von der Börse erfahren und uns ganz begeistert davon erzählt“, berichtet sie. Nun bringen Oma und Opa die Sachen hierher und sind beeindruckt von dem Engagement der Organisatoren und Helfer. „Klar, es ist Dauerstress, aber es ist schließlich eine sinnvolle Sache und wenn sich die Leute freuen, dann freuen wir uns auch“, sagt Cerstin Schulz.

Kontakt zur Autorin
i.diessner@nordkurier.de

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