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Stadtfest mit den Buten-Malchinern

Auf dem Malchiner Festumzug zur 750-Jahr-Feier. Auch in diesem Jahr werden sich wieder Betriebe, Einrichtungen und Vereine vorstellen. [KT_CREDIT] FOTO: Iris Diessner
Auf dem Malchiner Festumzug zur 750-Jahr-Feier. Auch in diesem Jahr werden sich wieder Betriebe, Einrichtungen und Vereine vorstellen. [KT_CREDIT] FOTO: Iris Diessner

Von unserem RedaktionsmitgliedIris Diessner

Beim Malchiner Altstadtfest geht es auch um 777. Genauso viele Jahre hat die Stadt nämlich schon hinter sich gebracht.

Malchin.Natürlich lässt sich Eventmanager Heiko Lange so eine Vorlage nicht entgehen. 777 – eine Schnapszahl als Geburtstag ist nun mal nicht häufig. Darum gebe es auch eine richtig lustige Party vom 28. bis 30. Juni zum Stadtfest in Malchin, verspricht er. Mit Gottlieb Wendehals soll zum Beispiel eine Stadtfest-Polonaise auf die Beine gestellt werden.
Ob im Festumzug der Schnapszahl-Geburtstag eine Rolle spielen wird, kann Rathaussprecher Thomas Koch noch nicht beantworten. „Vielleicht lassen sich ja die Betriebe und Vereine da etwas einfallen“, meint er. Auf jeden Fall aber werde es den Umzug geben. Er wisse, dass dies gerade im vergangenen Jahr von einigen Malchinern in Frage gestellt wurde. Zu frisch war den meisten da noch der tolle Umzug zum 750. Stadtgeburtstag. „Aber an dem darf man die folgenden nicht immer messen“, sagt Thomas Koch. Der Festumzug sei eine Gelegenheit für Betriebe, Einrichtungen und die vielen Vereine, sich den Malchinern und ihren Gästen vorzustellen. Manch ehemalige Einwohner, die nennen sich übrigens Buten-Malchiner, kämen doch extra zum Stadtfest, die seien immer ganz gespannt auf den Umzug., weiß der Rathaussprecher. Natürlich werde vom Heimatverein auch wieder der Ehrenbrief an besonders engagierte Bürger oder Vereine verliehen. Am Sonntag laden Heimat- und Museumsverein dann ebenfalls traditionell in die Stadtmühle zum „Talk inne Möhl“ ein.
„Ich werde auch immer wieder gefragt, ob es denn eine neues Theaterstück geben wird“, sagt Thomas Koch, der Autor von bisher elf vergnüglichen Inszenierungen. In diesem Jahr noch nicht, meint er, aber er und seine Mitstreiter hätten sich noch nicht verabschiedet. „Dafür macht es zu viel Spaß, aber man muss auch die Zeit dafür haben“, erklärt er. Ideen und Stoff gebe es genug.
Mit großem Bedauern sieht Thomas Koch, dass die Händler und Gewerbetreibenden der Steinstraße in diesem Jahr ihr eigenes Fest feiern. „Ihre Ideen und ihr Engagement haben dem Stadtfest gut getan. Ich will nur hoffen, dass dies eine Ausnahme bleibt“, erklärt er. Gerade in einer kleinen Stadt sollte man Kräfte bündeln, um etwas auf die Beine zu stellen.
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i.diessner@nordkurier.de

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