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Urpferde tummeln sich in Lelkendorf

Noch hält sich das junge Hengstfohlen der Exmoor-Ponystute Phillis dicht bei seiner Mutter.  FOTO: Jürgen Güntherschulze
Noch hält sich das junge Hengstfohlen der Exmoor-Ponystute Phillis dicht bei seiner Mutter. FOTO: Jürgen Güntherschulze

Lelkendorf.Noch ohne Namen tummelt sich ein junges Hengstfohlen auf der Weide im Haustierpark Lelkendorf. Wohl behütet von seiner Mutter, der Exmoor-Ponystute Phillis. Einen passenden Namen für den jungen Springinsfeld zu finden, sind heute ausschließlich Kinder aufgerufen. Bei einem Besuch im Tierpark können sie bei der Kassiererin einen Zettel mit ihrem Vorschlag abgeben. Beachten sollten sie dabei allerdings, dass es unbedingt ein englischer Name sein muss. Die fünf besten Vorschläge erhalten eine Anerkennung. Diese Kinder bekommen eine Familienkarte und ein Poster aus dem Haustierpark. Der Adressat des Namens, den die Tierparkleitung letztlich auswählt, wird mit einer kostenlosen Sonderführung für seine Familie belohnt.
Die Exmoorponys sind übrigens eine absolute Rarität. Am Ende der letzten Eiszeit bevölkerten riesige Herden dieser Pferde Europa. Davon künden expressive Höhlenmalereien. Heute leben nur noch kleine Herden wild im englischen Exmoor-Nationalpark. Der Lelkendorfer Tierpark beteiligt sich an einem internationalen Zuchtprogramm dieser Urpferde.

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