Februar 22, 2012
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Freizeit von Redaktion

Vereine suchen Hilfe für Jugendsport

Mareike Voß (Mitte) und Lukas Manski erzählen Koordinatorin Henrike Laabs von ihren FSJ-Erfahrungen beim GSC 09.  FOTO: Menzel
Mareike Voß (Mitte) und Lukas Manski erzählen Koordinatorin Henrike Laabs von ihren FSJ-Erfahrungen beim GSC 09. FOTO: Menzel
Von unserem Mitarbeiter
Christian Menzel

40 junge Leute absolvieren in Mecklenburg-Vorpommern ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport. Während einer Info-Veranstaltung berichten einige von ihnen über ihre Erfahrungen.

Güstrow.Zur Informationsveranstaltung für ein „Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport“ waren Mareike Voß und Lukas Manski in die Landessportschule Güstrow gekommen. Die beiden sind zurzeit im Güstrower Sportclub 09 als FSJ-ler tätig und wollten Interessenten über ihre Arbeit berichten. „Unser Haupteinsatzgebiet ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei sportlichen Aktivitäten“, berichtet Mareike Voß, die nach dem FSJ eine Ausbildung zur Physiotherapeutin beginnen will. So unterstützen die FSJ-ler in zwei Kitas der Barlachstadt den Breitensport. „Man glaubt gar nicht, wie anstrengend das ist, mit kleinen Kindern Sport zu treiben“, versichert Mareike, die in ihrer Freizeit beim GSC Fußball spielt. Beide sind in ihrem Verein auch als Co-Trainer tätig. Außerdem halten sie regelmäßigen Kontakt zur Förderschule Güstrow, um dort Mädchen für das Fußballspiel zu begeistern und Übungen anzubieten. Der Aufbau einer Nachwuchs-Übungsgruppe Frauenfußball lautet eine Zielstellung für die FSJ-ler beim GSC. Mareike konstatiert Fortschritte, wünscht sich aber mehr Unter-
stützung von den Schulen.
Der GSC ist eine von ungefähr 100 Einsatzstellen im Land für FSJ-ler im Sport. Pro Jahr, so Henrike Laabs, FSJ-Koordinatorin bei der Sportjugend MV, seien 40 Plätze zu vergeben. Die Vereine, die eine Verstärkung durch die Freiwilligen wünschen, melden sich bei der Sportjugend oder schlagen selbst einen Kandidaten vor.
Die Koordinatorin stellte einige Rahmenbedingungen vor: Die Bewerber für ein FSJ Sport müssen zwischen 16 und 27 Jahre alt sein. Der Einsatz dauert minimal sechs, in der Regel zwölf und im Ausnahmefall 18 Monate. Der FSJ-ler ist sozialversichert und bekommt ein Taschengeld von etwa 310 Euro. Andererseits müssen die Vereine zirka 300 Euro an den Träger einzahlen.
Neu ist, dass sich auch Interessenten für den Bundes-Freiwilligendienst im Sport melden können. „Dafür stehen für Mecklenburg-Vorpommern etwa zehn bis 20 Plätze zur Verfügung“, sagt Henrike Laabs. Gegenwärtig ist sie dabei, Einsatzstellen für die Bufdis festzustellen.
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