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Vorerst keine Spielgeräte am Strand

VonEberhard Rogmann

So recht sieht es derzeit nicht nach Badesaison aus. Doch in Altkalen werden die Vorbereitungen auf das Sommervergnügen forciert.

Altkalen.Die Sanierungsarbeiten am Pannekower See sind nahezu abgeschlossen. Der Schwimmbagger hat seine Arbeit getan, die Phosphatfallen sind installiert. Die Gewässerqualität für den Badebetrieb wird im aktuellen Report mit einer Bestnote bewertet. Dennoch bleiben Restarbeiten zu erledigen, bevor Besucher am Badestrand sich hier wie gewohnt ausgelassen tummeln können. So beschloss die Gemeindevertretung dieser Tage, hier wieder Spielgeräte aufzustellen. Gedacht ist an eine Wippe, eine Schaukel sowie ein Klettergerüst. 7500 Euro sind für diesen Zweck bereitgestellt, ein Drittel steuert die Gemeindekasse bei. Die bisher dort aufgestellten Spielgeräte hatten ihre Nutzungsdauer erschöpft. „Die standen dort gut zehn Jahre und waren zuvor im Dorf aufgestellt“, ruft Gemeindearbeiter Bodo Lewandowski in Erinnerung.
Dennoch erhebt der Gemeindevertreter Frank Albrecht die Frage, warum die Geräte ausgerechnet am Seeufer aufgestellt werden. Dort sei die Nutzung auf wenige Wochen im Sommer beschränkt. Wäre es nicht sinnvoller, sie in einem Dorf zu installieren, wo die Kinder es näher haben? Auch dies sei in Betracht gezogen worden, äußert Axel Loerzer, Vorsitzender des Kulturausschuss, zu den Bedenken. Aber einen besonderen Bedarf habe man nicht ausmachen können und auch keinen der zehn gemeindeangehörigen Orte bevorzugen wollen.
Dass die Geräte bereits in Kürze installiert werden, glaubt Bodo Lewandowski indes nicht. Zum einen sei zwar der Beschluss gefasst, doch eine verbindliche Bestellung erfolgte bislang nicht. Gebaut werde an der Badestelle überdies nur vor oder nach der Saison. Allerdings biete es sich an, bei der Installation Eigenleistungen zu erbringen und so einen Preisnachlass zu erwirken. Die 18 Fundamente aufzugraben sei kein großer Aufwand, versichert der Gemeindearbeiter.
Unzufrieden ist die Gemeinde überdies mit der Grünanpflanzung im Zuge der Seesanierung. Ferner sei der Lüchower Weg durch Transporte arg in Mitleidenschaft gezogen. Gefährliche Lunker klaffen hier. Gegenüber der Bauleitung ist die Reparatur eingefordert.

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