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Wohnraum für jede Lebenslage

VonEberhard Rogmann

Keineswegs auf die Verwaltung ihrer Mietobjekte beschränkt sich die Teterower Wohnungsgesellschaft. Hier wird auch eifrig in neue Ideen investiert.

Teterow.Die Teterower sind landläufig bekannt wegen ihrer einzigartigen Motorrennbahn sowie als Schildbürger des Nordens. Das greift viel zu kurz, findet der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Rehberg. „Hier läuft manches, woran andere Kommunen sich ein Beispiel nehmen sollten.“ Gerade hatte er ein ausführliches Gespräch mit Manuela Hilse, Geschäftsführerin der Teterower Wohnungsgesellschaft (TWG), geführt. Dabei hatte er erfahren, dass die TWG kaum nennenswerten Leerstand zu verzeichnen hat. Mehr noch erstaunte den Politiker allerdings die engagierte Rolle, die das kommunale Unternehmen bei der Bauplanung und der Leitung von Bauvorhaben in der Stadt übernimmt.
Das jüngste Objekt, dass in der Regie der TWG entstand, ist das Mehrgenerationenzentrum Regenbogenhaus im Wohngebiet Ost. Als letzter Akt wird dort morgen der Spielplatz für Jung und Alt eröffnet mit Mini-Golf, Boccia, Kegelbahn, Tischtennis, Mühle und Schach sowie Fitnessgeräten.
Zuvor hatte Manuela Hilse die Generalsanierung der benachbarten Regionalschule gemanagt, ebenso wie die Sanierung der kommunalen Kindertagesstätte „Nordlichter“. Schon stehen die nächsten Objekte auf der Agenda. Am Gartensteig entsteht ein Gebäude, das „Wohnen mit Service“ bieten wird. „Es ist insbesondere für ältere Bewohner konzipiert, aber den Begriff ,altersgerecht‘ hören die Betreffenden nicht so gerne“, zitiert Rehberg die Geschäftsführerin. Des Weiteren hat die TWG bei der Belebung des Bahngeländes rund um den Wasserturm das Heft des Handelns in der Hand.
„Mein Wahlkreis gehört zu den größten der Bundesrepublik, er reicht von Kühlungsborn an der Ostsee bis nach Wesenberg an der Grenze zu Brandenburg. Aber mir ist keine Stadt bekannt, wo die kommunale Wohnungsgesellschaft so vielfältig aktiv wird wie hier“, merkt Eckhard Rehberg an. Dabei verweist er darauf, dass auf diesem Weg noch etliches möglich sein wird. Denn entgegen anderer Intentionen des Bundesministers Peter Ramsauer (CSU) werde die Städtebauförderung weitergeführt. „Gesetzgeber ist nicht Herr Ramsauer, sondern das Parlament. Das haben wir in einer ,Bereinigungssitzung‘ klargestellt“, sagt Rehberg.

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