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Am Girls’ Day Runden mit Bus gedreht

Auf dem Gelände der Verkehrsbetriebe hatten Schülerinnen gestern Gelegenheit einen Stadtbus zu steuern. [KT_CREDIT] FOTO: K.-H. Engel
Auf dem Gelände der Verkehrsbetriebe hatten Schülerinnen gestern Gelegenheit einen Stadtbus zu steuern. [KT_CREDIT] FOTO: K.-H. Engel

VonKarl-Heinz Engel

Zur Fachkraft im Fahrbe-
trieb können sich bei den Stadtwerken Mädchen aus-
bilden lassen. Eine Gruppe Schülerinnen hat sich für den Beruf interessiert.

Neubrandenburg.Einen Stadtbus zu fahren, kann leicht sein. Den Eindruck gewannen gestern Acht- und Neuntklässlerinnen auf dem Betriebshofgelände der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe in der Warliner Straße. Die Mädchen hatten sich bei den Stadtwerken zum sogenannten Girls’ Day angemeldet. „Wir machen die Schülerinnen mit dem Berufsbild Fachkraft im Fahrbetrieb bekannt“, erklärte Saskia Pagels, Referentin für Aus- und Fortbildung bei den Stadtwerken. Ein relativ neuer Beruf, für den sich Frauen sehr wohl eignen würden, wie erste Erfahrungen bei den Stadtwerken zeigen. Wer die dreijährige Ausbildung aufnimmt, wird sowohl mit kaufmännischen Aspekten vertraut gemacht als auch mit technischen und betriebs-
organisatorischen. Der Arbeitsplatz wird aber hauptsächlich im Buscockpit sein.
Sich hinters Lenkrand eines Stadtbusses zu setzen, der 220 PS an die Antriebsachse bringt, gehörte sodann ebenfalls zum Girls’-Day-Angebot der Stadtwerke. Die Mädchen zeigten indes keinerlei Berührungsängste. Unter Anleitung von Andreas Falbe, Chef vom Dienst bei den Verkehrsbetrieben, drehte eine nach der anderen Runden auf dem Gelände. So ein Bus lasse sich erstaunlich angenehm lenken, meinte Yvonne Behrndt, eine der Testfahrerinnen. Allerdings müsse man im richtigen Straßenverkehr wohl enorm viel im Blick behalten. Bei den städtischen Verkehrsbetrieben sind 54 Busfahrer, darunter eine Frau, beschäftigt. „Wir könnten jedoch durchaus ein paar mehr gebrauchen“, meinte Saskia Pagels.

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